1. Startseite
  2. Niedersachsen

Rettungskräfte böswillig alarmiert: Mehr Verurteilungen als im Vorjahr

Erstellt:

Von: Fabian Raddatz

Kommentare

Rettungswagen mit Blaulicht
In Niedersachsen sind im vergangenen Jahr mehr Menschen verurteilt worden, weil sie böswillig Feuerwehr oder Polizei alarmiert oder deren Arbeit beeinträchtigt haben. © Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild

Die Feuerwehr rufen, obwohl es gar nicht brennt. Das kann zu einer Geld- oder Freiheitsstrafe führen. Die Zahl solcher Verurteilungen stieg zuletzt in Niedersachsen.

Hannover – In Niedersachsen sind im vergangenen Jahr mehr Menschen verurteilt worden, weil sie böswillig Feuerwehr oder Polizei alarmiert oder deren Arbeit beeinträchtigt haben. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 55 Verurteilte – zehn mehr als noch im Jahr zuvor, wie das Justizministerium in Hannover auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte.

2019 waren es demnach noch 37. Bei diesen Vergehen droht eine Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe. In den meisten Fällen wurden den Angaben zufolge Geldstrafen verhängt. Das berichtet kreiszeitung.de.

406 böswillige Alarme bei Niedersachsens Feuerwehren eingegangen

Bei Niedersachsens Feuerwehren wurden laut Innenministerium im vergangenen Jahr 406 böswillige Alarme erfasst. Dazu zählt demnach etwa das missbräuchliche Betätigen eines sogenannten Druckknopfmelders. Diese befinden sich häufig in größeren Gebäuden an Wänden. Wenn man eine kleine Scheibe einschlägt, wird ein Alarm ausgelöst. 2020 wurden den Angaben zufolge noch 470 dieser Alarme bei den Feuerwehren erfasst, ein Jahr zuvor waren es 402.

Weitere Meldungen aus Niedersachsen: Bei einem Auffahrunfall auf der A1 bei Bramsche wurden am Mittwoch drei Menschen schwer verletzt. Zudem krachte in Oldenburg ein Auto in ein Wohnhaus – dann stieg ein nackter Mann aus. Die Polizei musste ihn einfangen.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion