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Ab Anfang Dezember: Niedersachsen-Ticket wird teurer

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Von: Johannes Nuß

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Ein Ticketautomat für Fahrkarten im Nah- und Fernverkehr steht im Hauptbahnhof.
Aufgrund gestiegener Personalkosten und hoher Energiepreise wird ab Anfang Detember das Niedersachsen-Ticket teurer. Der Aufschlag kommt zur Fahrplanumstellung. (Archivbild) © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Aufgrund gestiegener Personalkosten und hoher Energiepreise wird ab Anfang Dezember das Niedersachsen-Ticket teurer. Der Aufschlag kommt zum Fahrplanwechsel.

Hannover/Berlin – Die Preise des Niedersachsentarifs steigen zum Fahrplanwechsel Anfang Dezember 2022. Das Niedersachsen-Ticket soll für eine Person dann künftig 25 Euro statt bisher 24 Euro kosten, wie die Niedersachsentarif GmbH am Mittwoch (26.10.2022) bekannt gab.

Der erste Mitfahrende auf dem Ticket zahlt dann sechs statt bisher fünf Euro, der Preis für weitere Mitfahrende bleibe bei fünf Euro. Das berichtet kreiszeitung.de.

Mit dem Fahrplanwechsel bei der Bahn: Ab Anfang Dezember 2022 wird das Niedersachsen-Ticket teurer

„Von den deutlich höheren Energiepreisen und den gestiegenen Personalkosten sind auch die Eisenbahnunternehmen betroffen, die im Niedersachsentarif unterwegs sind. Deshalb kommen wir nicht umhin, die Fahrkartenpreise anzuheben“, sagte Andreas Meyer von der Niedersachsentarif GmbH am Mittwoch in Hannover.

Der Ticketpreis für die Mitnahme eines Fahrrades erhöht sich dann von 5 Euro auf 5,50 Euro. Die neuen Tarife gelten ab der Umstellung des Fahrplans am 11. Dezember. Das Niedersachsen-Ticket gilt für Nahverkehrszüge in Niedersachsen, Bremen und Hamburg und für Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen.

Kosten werden ab Dezember 2022 erhöht: Deutsche Bahn hebt Fahrpreise teilweise deutlich an

Auch die Deutsche Bahn erhöht zum Fahrplanwechsel ihre Fahrpreise. Wie es heißt, hebt die Bahn die sogenannten Flexpreise ab dem 11. Dezember 2022 um durchschnittlich knapp sieben Prozent an. Die Preise für die drei Bahncard-Abos, mit denen Fahrgäste pro Fahrt 25, 50 oder 100 Prozent Rabatt bekommen, steigen demnach um 4,9 Prozent. Im Vergleich dazu ist das 49-Euro-Ticket, das ab Januar die Nachfolge des 9-Euro-Tickets antritt und bundesweit im Nahverkehr gelten soll, ein echter Schnapper. Aktuell wird aber noch um die Finanzierung des 9-Euro-Ticket-Nachfolger gestritten.

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Unverändert bleiben laut Bahn hingegen die Spar- und Super-Sparpreise, von denen pro Fahrt stets ein gewisses Kontingent ab 21,90 Euro beziehungsweise 17,90 Euro zur Verfügung steht. Auch die Reservierungskosten für Sitzplätze blieben gleich, teilte die Bahn weiter mit.

Deutsche Bahn: bis 10. Dezember können Angebote zum alten Preis gebucht werden – dann gilt Erhöhung der Fahrpreise

Als Begründung für die höheren Preise verweist der DB-Konzern ebenfalls auf die deutlich gestiegenen Energiekosten, die auch der Bahn zu schaffen machten. „Wie viele andere Unternehmen ist auch die DB gezwungen, auf die massiven Teuerungen mit einer Anpassung der Preise zu reagieren“, hieß es. „Für den Regionalverkehr hatte der Deutschlandtarifverbund bereits Anfang September eine Anpassung der Preise von durchschnittlich 4 Prozent angekündigt.“ Der Konzern betonte, er bleibe mit den neuen Anpassungen unter der aktuellen Inflationsrate.

Der neue Fahrplan, der ab dem 11. Dezember gilt, ist laut Bahn ab dem 12. Oktober buchbar. Bis einschließlich zum 10. Dezember können die neuen Angebote noch zum alten Preis gebucht werden. (mit Material der dpa)

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