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Messerangriff in Alfeld: Mann wird lebensgefährlich verletzt

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Von: Bernd Schlegel

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Durch ein Messer wird ein 42-jähriger Mann in Alfeld (Landkreis Hildesheim) lebensgefährlich verletzt. Ein 39-Jähriger sitzt nun in Untersuchungshaft.

Alfeld – Ein 42-Jähriger ist in Alfeld in Niedersachsen bei einem Streit mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei hat einen 39-Jährigen festgenommen. Das Amtsgericht Hildesheim hat am Freitag einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Mann erlassen, wie die Staatsanwaltschaft Hildesheim mitteilte. Der 39-Jährige kam in eine Justizvollzugsanstalt. 

Die beiden unter Alkoholeinfluss stehenden Männer sollen aus bisher unbekannter Ursache am Donnerstagabend in Streit geraten sein. Im Verlauf der Auseinandersetzung in einem Wohnhaus in Alfeld soll der 39-Jährige dem Opfer mit einem Messer in den Oberkörper gestochen haben. Der 42-Jährige kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Er konnte bisher nicht befragt werden.

Polizei Hanau: Zwei Festnahmen nach versuchter Tötung.
Die Polizei hat nach einer Messerattacke im Kreis Hildesheim einen Tatverdächtigen festgenommen. (Symbolbild) © Patrick Seeger/dpa

Der Tatverdächtige verweigerte zunächst die Aussage. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet. Die genauen Hintergründe und Umstände des Geschehens sind bisher unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Heidekreis: Geldautomat gesprengt - Tatverdächtige festgenommen

Nach der Sprengung eines Geldautomaten im Heidekreis hat die Polizei drei Männer im Alter von 20 bis 32 Jahren festgenommen. Die Tatverdächtigen sollen am Freitag den Automaten nahe eines Campingplatzes in Wietzendorf gesprengt haben, wie die Polizei mitteilte. Der sich darin befindliche Tresor hielt der Detonation jedoch stand, die Täter erbeuteten kein Bargeld. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte zum Erfolg, die Einsatzkräfte verfolgten ein verdächtiges Fahrzeug. 

An einer geeigneten Stelle setzten Beamten bei Thuine im Landkreis Emsland einen sogenannten Stop-Stick ein, wodurch alle vier Reifen des Fluchtfahrzeuges beschädigt wurden. Nach kurzer Zeit war eine Weiterfahrt nicht möglich, die drei Fahrzeuginsassen wurden festgenommen. Experten des Landeskriminalamtes Niedersachsen sicherten im Auto noch eine geringe Menge an Sprengmitteln. Erst kürzlich waren in Göttingen Geldautomaten gesprengt worden.

Hannover: 52-Jähriger bei Autounfall lebensgefährlich verletzt

Nach einem Überholmanöver ist ein 52-Jähriger mit seinem Auto in der Region Hannover gegen einen Baum gekracht und lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war auf der Landesstraße 392 bei Barsinghausen unterwegs und hatte in einer Linkskurve ein Auto überholt, obwohl ihm ein Fahrzeug entgegenkam, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Beim Wiedereinscheren sei der Fahrer am Donnerstag auf regennasser Straße vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Wagen seitlich gegen den Baum geprallt. Das Fahrzeug drehte sich und blieb in einem Graben stehen. 

Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte die Frontschürze des Unfallwagens in das entgegenkommende Auto. Der 52-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt, die Feuerwehr befreite ihn. Mit lebensgefährlichen Verletzungen kam er ins Krankenhaus. (Bernd Schlegel, mit lni)

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