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Pro Bahn: Länder bei 49-Euro-Ticket in der Pflicht

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Von: Bernd Schlegel

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9-Euro-Ticket: Hat es eine Zukunft und was man daraus lernen kann.
Aus dem 9-Euro-Ticket soll das 49-Euro Ticket werden: Jetzt geht es um die Finanzierung. (Symbolbild) © Arne Dedert/dpa

Wie soll das geplante 49-Euro-Ticket finanziert? Der Fahrgastverband Pro Bahn sieht jetzt die Länder in der Pflicht.

Hannover – Der Landesverband Niedersachsen/Bremen des Fahrgastverbands Pro Bahn sieht die Länder in der Pflicht, sich an den Kosten zum geplanten 49-Euro-Ticket zu beteiligen.

„Der Bund hat seinerseits ein beachtliches Angebot gemacht, mit 1,5 Milliarden Euro jährlich etwa die Hälfte der erwarteten Ausfälle bei den Fahrgeldeinnahmen zu übernehmen“, teilte Malte Diehl, Landesvorsitzender von Pro Bahn, am Freitag mit.

„Es sollte Niedersachsen und Bremen nun eigentlich leichtfallen, jeweils einen angemessenen Teil der restlichen Kosten mit neuen, eigenen Zuschüssen zu übernehmen.“ Der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sei eine wichtige Gemeinschaftsaufgabe.

Die Verkehrsminister von Bund und Ländern hatten sich Mitte Oktober auf ein 49-Euro-Monatsticket für Busse und Bahnen als Nachfolgemodell für das Neun-Euro-Ticket verständigt. Kanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten müssen sich noch über die generelle Finanzierung des ÖPNV wegen der gestiegenen Energiekosten einigen. (Bernd Schlegel, mit lni)

Ein Nahverkehrsangebot als 49-Euro-Ticket könnte auch für Südniedersachsen gut ankommen. Beim 9-Euro-Ticket gab es eine gute Bilanz.

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