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Rassist beleidigt und bedroht Syrerin im Lüneburger Bahnhof

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Von: Raphael Digiacomo

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Ein unbekannter Mann bedroht und beleidigt eine syrische Frau im Lüneburger Bahnhof auf rassistische Weise. Die Bundespolizei leitet eine Fahndung ein.

Lüneburg – Die Polizei verdächtigt einen unbekannten Mann, eine 22-jährige Frau, geboren in Syrien, im Lüneburger Bahnhof in Niedersachsen mit dem Ruf „Raus aus Deutschland“ rassistisch beleidigt und bedrängt zu haben. Als sie über den Notruf 110 die Polizei anrufen wollte, soll er sie erfasst und das Handy aus der Hand gerissen haben.

Ihre Freudinnen bestätigten den Übergriff, der sich am Donnerstag (03.11.2022) um 13.25 Uhr auf Gleis 1 ereignet haben soll. Ein weiterer unbekannter Mann soll ihn zurückgezogen haben. Anschließend gab der alkoholisiert wirkende Angreifer das Handy zurück und fuhr mit einem Zug in Richtung Hamburg davon.

Rassist bedroht Syrerin im Lüneburger Bahnhof – Bundespolizei fahndet nach dem unbekannten Mann

Gleise sind im Hintergrund eines Hinweisschildes am 19.05.2015 in Lüneburg (Niedersachsen) am Bahnhof zu sehen.
Die Bundespolizei sucht einen unbekannten Mann, der eine junge Syrerin im Lüneburger Bahnhof rassistisch beleidigt und bedroht haben soll. (Symbolbild) © picture alliance / dpa

Die Bundespolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Eine Beschreibung des gesuchten Unbekannten:

Eine Zeugin berichtete, dass er bereits in Lüneburg, Adendorf und Hohnstorf an der Elbe gesehen worden sein soll, wo er jeweils mit Bussen ankam. Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet um sachdienliche Zeugenhinweise zur Identität des Verdächtigen unter Tel. 0421 / 162 99 777. (rdg)

Unbekannte haben ein Synagogenfenster in Hannover während des Jom-Kippur-Gebets mit einem Stein eingeworfen. In Göttingen haben Unbekannte Anfang Oktober 2022 die Moschee der Ditib-Gemeinde mit Hakenkreuzen beschmiert. Wenige Tage zuvor haben die Grünen in der Uni-Stadt einen Brief mit Morddrohungen und Hakenkreuzen erhalten.

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