1. Startseite
  2. Niedersachsen

Scharfes Schwert und Judoanzug: „Ninja“ löst Polizeieinsatz aus

Erstellt:

Von: Raphael Digiacomo

Kommentare

Ein Mann betritt eine Raststätte und kauft sich einen Kaffee. Sein Auftreten löst einen Einsatz der Polizei aus, da er Judoanzug und Sturmhaube trägt und ein scharfes Schwert mit sich führt.

Langwedel – An einer Raststätte in Langwedel (Landkreis Verden) in Niedersachsen hat ein als Ninja verkleideter 20-Jähriger am Sonntagmorgen (06.11.2022) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Mit Judoanzug und Sturmhaube bekleidet, wollte sich der Hesse in der Raststätte Goldbach-Süd einen Kaffee kaufen, wie die Polizei mitteilt.

Den allarmierten Beamten erzählte der 20-Jährige, er sei schon seit Jahren ein Ninja. Bei der Kontrolle des Autos fand die Polizei ein scharfes Samuraischwert – ein sogenanntes Katana – und mehrere offensichtlich bearbeitete Autokennzeichen.

Ein als Ninja verkleideter Mann löst einen Polizeieinsatz an einer Raststätte in Niedersachsen aus

Ein als Ninja verkleideter Mann hat in Langwedel im Landkreis Verden einen Polizeieinsatz an einer Raststätte ausgelöst.
Ein als Ninja verkleideter Mann hat in Langwedel im Landkreis Verden einen Polizeieinsatz an einer Raststätte ausgelöst. (Symbolbild) © Volodymyr Melnyk/imago

Nachdem sie die Identität des Mannes festgestellt und seine Fahrtauglichkeit überprüft hatten, beschlagnahmten die Beamten die durchaus gefährliche Waffe. Nun ermittelt die Polizei wegen Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Waffengesetz. (rdg)

Mehr Polizeimeldungen aus Niedersachsen: Die Bundespolizei sucht einen unbekannten Mann, der eine junge Syrerin im Lüneburger Bahnhof rassistisch beleidigt und bedroht haben soll. Eine Polizeistreife hat in Bremerhaven eine Schlange der hochgiftigen Art Nordamerikanischer Kupferkopf entdeckt.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion