Wetterereignisse nach Hitzewelle

Unwetter in Niedersachsen: Warnung vor Gewitter, Sturm und Starkregen

Die Hitzewelle klingt gerade erst ab, schon gibt es neue Wetterereignisse: In Niedersachsen und Bremen muss man sich auf Gewitter und Sturm einstellen.

Hannover – Die Hitzewelle in Deutschland klingt vorerst so langsam ab, doch mit spektakulären Wetterereignissen ist deshalb noch lange nicht Schluss. In Niedersachsen und Bremen muss sich auf „stürmische Zeiten“ eingestellt werden. Das berichtet kreiszeitung.de.

Es wird vor Gewitter, Starkregen und Sturm gewarnt. Sie versprechen eine Abkühlung, nicht nur im Bundesland von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Doch wie groß ist die Gefahr für Unwetter in Niedersachsen und Bremen?

Unwetter Niedersachsen und Bremen: Warnung vor Gewitter, Starkregen und Sturm

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zieht schlechtes Wetter in Niedersachsen und Bremen auf. Der DWD gibt für die nächsten 24 Stunden, also bis zum 26. Juni 2022 um 07:00 Uhr, eine Warnung vor Gewitter, Starkregen und Sturm aus. Ab Montagmittag wird mit Gewitter und Starkregen um die 20 l/qm gerechnet.

Blitze entladen sich während eines Gewitters. Im Laufe des Montags könnte es auch in Niedersachsen und Bremen blitzen. (Symbolfoto)

Zudem wird es stürmisch: Sturmböen um 80 km/h stehen in Aussicht, auch schwere Sturmböen mit bis zu 95 km/h sind nicht auszuschließen. Die Wahrscheinlichkeit für ein regelrechtes Unwetter in Niedersachsen und Bremen schätzt man beim DWD hingegen als „gering“ ein.

Konkret heißt es vom Deutschen Wetterdienst, es gäbe, wenn auch mit „geringer Wahrscheinlichkeit“, die Gefahr für Unwetter „durch schwere Gewitter mit Niederschlagmengen um 30 l/qm in kurzer Zeit, orkanartigen Böen um 110 km/h und Hagel.“ Im Vorfeld der erwarteten Gewitter ist vor allem in Süd- und Ostniedersachsen mit Windböen um die 55 km/h zu rechnen, sowie teils stürmischen Böen um die 70 km/h aus West. Grund zur Panik gibt es indes nicht.

Geringe Gefahr für Unwetter: Morgens freundlich, Mittags Schauer und Gewitter in Bremen und Niedersachsen

Die Gefahr für Unwetter in Niedersachsen und Bremen wird als gering eingestuft – dennoch gibt es vom DWD die Warnung vor schwerem Gewitter als Möglichkeit. Aller Voraussicht nach bleibt der Morgen freundlich, bevor Richtung Mittag in Bremen und Niedersachsen Schauer und Gewitter zu erwarten sind.

Dort wo es gewittert ist zudem bisweilen mit Sturmböen zu rechnen. Die Temperaturen bleiben derweil warm, jedoch weit weg von der 40 Grad Marke – bis zu 34 Grad können sie dennoch steigen.

Ausblick: Keine Unwetter in Niedersachsen, Temperaturabfall und Schauer in Bremen und Niedersachsen

Der Ausblick für die kommenden Tage sieht dann wieder etwas besser aus. Bereits am Dienstag sollen die Schauer weniger werden – gutes Wetter ist dennoch nicht zu erwarten. Nach der Hitzewelle, während der etwa in Barsinghausen-Hohenbostel die 40-Grad-Marke geknackt wurde, gibt es am Dienstag einen Temperaturabfall auf 20-23 Grad.

Im Vergleich zu den vergangenen Tagen ist das ein drastischer Abfall. Zum Mittwoch hin soll es dann wieder sonniger werden. Komplett trocken wird es auch dann nicht, jedoch wird am Mittwoch nur noch mit vereinzelten Schauern gerechnet. Unwetter in Niedersachsen und Bremen bleiben aus.

Zur Wochenmitte können die Temperaturen mancherorts auf bis zu 17 Grad fallen, also halb so viel, wie an einigen Orten Niedersachsens noch kürzlich. In Richtung Ende der Woche wird es dann wieder wärmer: Es werden Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad in Bremen und Niedersachsen erwartet. Die Hitzewelle, die in Niedersachsen auch für einen Moorbrand sorgte, macht also erst einmal eine Pause.

Rubriklistenbild: © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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