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Neue Corona-Regeln in Niedersachsen – das ist ab Februar geplant

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Von: Johannes Nuß

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An niedersächsischen Schulen bleibt die Testpflicht auf das Coronavirus vorerst bestehen. Hinzu kommen ab 15. Februar jetzt auch die Kitas. (Archivbild)
An niedersächsischen Schulen bleibt die Testpflicht auf das Coronavirus vorerst bestehen. Hinzu kommen ab 15. Februar jetzt auch die Kitas. (Archivbild) © K. Schmitt/Imago

Das Land Niedersachsen bereitet eine neue Corona-Verordnung für Februar vor. Die Testpflicht in Schulen bleibt bestehen, dennoch liegen weitere Corona-Regeln auf dem Tisch.

Hannover – Das Land Niedersachsen* hat eine neue Coronaverordnung erarbeitet, die am Donnerstagmorgen, 27. Januar 2022, durchgesickert ist. Wie die Hannoversche* Allgemeine Zeitung (HAZ), der ein Entwurf der neuen Coronaverordnung vorliegt, berichtet, sollen die neuen Coronaregeln in Niedersachsen* vorerst bis zum 23. Februar 2022 gelten.

Neue Corona-Verordnung in Niedersachsen durchgesickert: Diese Regeln gelten wohl ab Februar

Wie aus dem Bericht der HAZ hervorgeht, soll unter anderem die Corona-Testpflicht an Schulen* bis zum 28. Februar 2022 beibehalten werden – allerdings mit einer Einschränkung für bereits geimpfte oder genesene Schülerinnen oder Schüler. Denn diese müssen, um von der Corona-Testpflicht in Schulen ausgenommen zu werden, eine Auffrischungsimpfung nachweisen können.

Neue Corona-Regeln in Niedersachsen: Testpflicht für Kita-Kinder ab 15. Februar 2022

Weiter ist in der neuen Coronaverordnung für Niedersachsen geregelt, dass Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen verboten sind. Auch bleiben Clubs und Diskotheken nach den Coronaregeln in Niedersachsen geschlossen, die Winterruhe soll bis zum 23. Februar 2022 weiter gelten.

Wie bereits in den vergangenen Tagen durchgesickert war, ist auch die Corona-Testpflicht für Kita-Kinder ab 15. Februar 2022 in der neuen Coronaverordnung Niedersachsen* aufgenommen worden. Demnach sollen sich alle Kita-Kinder ab drei Jahren auf eine Covid-19-Infektion hin testen lassen. Vorgesehen sind drei Corona-Schnelltests in der Woche, die von den Erziehungsberechtigten durchgeführt werden sollen. Die Testergebnisse müssen schriftlich dokumentiert werden.

Neue Corona-Verordnung in Niedersachsen durchgesickert: 3G-Regel statt 2G-Regel beim Outdoor-Sport

Ein weiterer Teil der neuen Coronaregeln in Niedersachsen sieht Änderungen beim Sport vor, wie die HAZ in ihrem Bericht weiter schreibt. Bereits zu Beginn der Woche hatte nämlich das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg die 2G-Regel beim Outdoorsport für Niedersachsen gekippt*. Laut dem Entwurf der neuen Coronaverordnung soll nun beim Outdoorsport die 3G-Regel gelten, wonach man entweder geimpft, genesen oder getestet sein muss.

Dies gilt allerdings nicht für den Mannschaftssport unter freiem Himmel. Hier gilt für weiter die Coronregel in Niedersachsen, dass alles bei der 2G-Regel bleibt.

Corona-Verordnung in Niedersachsen: Neben Kita-Kindern sollen Eltern und Erzieher getestet werden

Im Zuge der Testpflicht für Kita.-Kinder, wird auch gefordert, dass Eltern und Erzieher auf das Coronavirus getestet werden sollten*. Noch ist dies kein Bestandteil der Coronaverordnung in Niedersachsen, aber diese wurde in der Vergangenheit schon öfters spontan geändert. Manchmal mit weitreichenden Konsequenzen für die Betroffenen.

An den niedersächsischen Kitas sollte aus Sicht der Landeselternvertretung (LEV) neben den Kindern auch deren Umfeld auf Corona getestet werden. «Die ganze Einrichtung muss sich testen, nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen», sagte die LEV-Vorsitzende Christine Heymann-Splinter am Donnerstag. *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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