Anstieg um 1,7 Prozent

112.000 Einbürgerungen in 2017 - Diese Landsmänner wollen besonders häufig Deutsche sein

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Rund 112.000 Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland eingebürgert worden.

112.000 Menschen haben im vergangenen Jahr einen deutschen Pass bekommen. Während weiterhin die Türken das Ranking anführen, stach eine Gruppe besonders heraus.

Wiesbaden - Die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent gestiegen. 112.000 Ausländer hätten die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Das seien etwa 1800 oder 1,7 Prozent mehr gewesen als 2016. Die Zahl erreichte damit den höchsten Stand seit 2013. Vor allem Briten ließen sich deutlich öfter einbürgern.

Nach Angaben der Statistiker schoss die Zahl der eingebürgerten Menschen aus dem Vereinigten Königreich 2017 um 162 Prozent auf 7493 nach oben, nachdem sie sich von 2015 auf 2016 bereits mehr als vervierfacht hatte. Ein Zusammenhang mit dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU liege nahe, hieß es.

Türken weiterhin an der Spitze bei Einbürgerungen

Insgesamt am häufigsten waren aber Einbürgerungen von Menschen mit türkischen Wurzeln. Auf sie entfielen im vergangenen Jahr 14.984 Einbürgerungen. An zweiter Stelle folgten dem Bundesamt zufolge Briten, danach Polen (7493), Italiener (6613) und Rumänen (4238).

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AFP

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