20-Euro-Blüten aus Osteuropa in Niedersachsen im Umlauf

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Hannover. Falsche 20-Euro-Scheine machen der Polizei Sorgen. Banden aus Osteuropa versuchten, die Blüten unters Volk zu bringen, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) in Hannover.

Auch 50-Euro-Blüten seien im Umlauf. Insgesamt hat die Polizei in diesem Jahr in knapp 3000 Fällen falsche Geldscheine sichergestellt. Die Zahl sei im Vergleich zu 2012 nahezu konstant geblieben.

Zuvor war die Zahl der Fälle, in denen einer oder mehrere falsche Geldscheine entdeckt wurden, mehrere Jahre nacheinander rückläufig gewesen. 2009 zum Beispiel gab es landesweit rund 4000. Die meisten Blüten stammten aus Osteuropa, sagte der LKA-Sprecher. Allerdings seien vor allem falsche Fünfziger zuletzt auch in Niedersachsen hergestellt worden. Auffallend sei dabei die überwiegend schlechte Qualität der Blüten.

Im Frühjahr hatte das Landgericht Hannover drei Mitglieder einer Bande aus Hameln zu Haft- und Geldstrafen verurteilt. Die Männer hatten mit Computern und Farbdruckern 50-Euro-Scheine hergestellt. Eher kurios war eine Zehn-Euro-Blüte, die in einem Geschäft in Stade entdeckt wurde. Sie sah auf beiden Seiten gleich aus. Trotzdem war es einem Unbekannten gelungen, damit Autoteile zu bezahlen.

dpa/lni

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