2000 Palästinenser aus Camp Jarmuk in Syrien vor IS geflohen

Helfer versorgen das palästinensiche Flüchtlingslager Jarmuk in Damaskus mit Lebensmitteln. Foto: Sana

Damaskus (dpa) - Rund 2000 Menschen sind vor den schweren Kämpfen aus dem Palästinenserlager Jarmuk im Süden von Damaskus geflohen. "Die meisten von ihnen wurden in Notunterkünften der Regierung untergebracht", sagte Anwar Radscha, ein Sprecher der Volksfront für die Befreiung Palästinas in Damaskus.

Vor einer Woche hatte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) den Großteil des Lagers überrannt. Palästinensische Bürgerwehren leisten erbitterten Widerstand.

Bis zuletzt hatten in Jarmuk 18 000 palästinensische Flüchtlinge aus den israelisch-arabischen Kriegen der 1940er Jahre und deren Nachkommen gelebt. Die jüngsten Kämpfe machen ihre ohnehin schwierige Lage inmitten des syrischen Bürgerkriegs und angesichts einer Blockade durch das Regime von Machthaber Baschar al-Assad gänzlich unerträglich. Vielen Bewohnern sind die Fluchtwege durch die Kampfhandlungen abgeschnitten. Einigen Menschen, denen die Flucht gelang, berichteten der Deutschen Presse-Agentur in Beirut von unaufhörlichem Granatbeschuss und verschärftem Mangel an Trinkwasser und Lebensmitteln.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.