54-Jähriger gesteht Kreditkartenbetrug im Flugzeug

Frankfurt. Über Monate hat ein 54-Jähriger mit manipulierten Kreditkarten in Flugzeugen eingekauft. Vor dem Landgericht in Frankfurt gestand der Mann am Montag, im vergangenen Jahr 68 Mal Schmuck, Parfüm und Spirituosen eingekauft zu haben.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf knapp 150.000 Euro. Der Betrug gelang, weil die Karten während des Fluges nicht auf Kontendeckung oder Inhaber überprüft werden konnten, denn die Technik dafür fehlte an Bord. Die Ungereimtheiten kamen deshalb erst längere Zeit nach den Flügen ans Tageslicht.

Der 54-Jährige gab vor Gericht an, er habe die an Bord gekauften Luxusgegenstände an diverse Hinterleute weiter gegeben. Über deren Identität wollte sich der Mann allerdings nicht äußern, weil er Angst habe. Auch ließ er im Dunkeln, wieviel Geld schließlich für ihn abgefallen war.

Nachdem sich die Beschwerden von Kreditkartenkunden häuften, denen zu Unrecht Geld vom Konto abgebucht worden war, war der Mann festgenommen worden. Die Wirtschaftsstrafkammer hat noch zwei weitere Verhandlungstermine bis Mitte September vorgesehen. (dpa)

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