Riesiges Polizeiaufgebot

850 Beamte im Einsatz: Großrazzia gegen achtköpfige Bande

Mit einer Großrazzia sind hunderte Beamte am Mittwochmorgen gegen eine achtköpfige Bande vorgegangen. 18 Wohnungen, 21 Baustellen und zehn Unterkünfte wurden durchsucht.

Ermittler sind am Mittwochmorgen in Norddeutschland mit einer Großrazzia gegen die illegale Beschäftigung von Ausländern im Baugewerbe vorgegangen. Wie Bundespolizei, Staatsanwaltschaft und Zoll in Hannover, Stade und Bremen mitteilten, richtete sich der Einsatz mit 850 Beamten gegen eine achtköpfige Bande. Sie soll vor allem Ukrainer und Moldauer eingeschleust und mit falschen Identitätspapieren auf Baustellen eingesetzt haben.

Als Hauptbeschuldigter gilt ein 36-jähriger Bauunternehmer mit deutscher Staatsbürgerschaft aus Bremerhaven. Bei dem Einsatz in Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein wurden den Beamten zufolge 18 Wohnungen, 21 Baustellen und zehn Unterkünfte durchsucht. 70 Menschen wurden erkennungsdienstlich behandelt, zudem wurden Beweismittel gesucht. Finanzermittler des Zolls und Bargeldspürhunde suchten nach Vermögen, um es zu beschlagnahmen.

Lesen Sie auch: Razzia gegen Hip-Hop-Gruppe: Polizei nimmt Rapper Maxwell spektakulär fest

Die Ermittlungen laufen unter anderem wegen des Verstoßes gegen ausländerrechtliche Bestimmungen und Sozialbetrug. Schätzungen der Behörden zufolge soll den Sozialkassen durch die Täter ein finanzieller Schaden in Millionenhöhe zugefügt worden sein.

afp

Rubriklistenbild: © dpa / Chris Gossmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.