Ermittlungen wegen Versicherungsbetrugs

Abgekartetes Spiel hinter Erdklumpen-Wurf auf Auto? 

Bad Homburg. Hinter einem Erdklumpen-Wurf von einer Autobahnbrücke nahe Bad Homburg, durch den drei Menschen im getroffenen Auto verletzt wurden, soll ein abgekartetes Spiel stecken: Versicherungsbetrug.

Eine Clique von sechs Freunden im Alter zwischen 17 und 22 Jahren habe Geld aus dem Schaden einstreichen wollen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag. Sie bestätigte damit Medienberichte. Die Verletzten sollen zur Clique gehören. "Die Gefährlichkeit des Erdklumpens wurde völlig unterschätzt", sagte die Sprecherin.

Vor fast zwei Monaten hatte der von einer Fußgängerbrücke über der Autobahn 5 geworfene Klumpen die Windschutzscheibe eines Autos durchschlagen. Der Fahrer verlor die Kontrolle und prallte mit dem Wagen gegen eine Leitplanke. Zunächst sei von versuchtem Totschlag ausgegangen worden. Nun werde unter anderem wegen Versicherungsbetrugs und Körperverletzung ermittelt. (dpa)

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