Von früheren Spitzenpolitikern

Abkommen zwischen Nato und Russland gefordert

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Konkret schlagen die Politiker die unverzügliche Aufnahme von Gesprächen im Nato-Russland-Rat vor.

Brüssel - Die Lage zwischen der Nato und Russland wird schwieriger. Ehemalige Spitzenpolitiker fordern daher ein neues Abkommen, das Verhaltensregeln für Luft- und Seemanöver festlegt. 

Frühere europäische Spitzenpolitiker fordern ein neues Sicherheitsabkommen zwischen der Nato und Russland. Die derzeitige Situation sei „voller Potenzial für gefährliche Fehleinschätzungen oder Unfälle, die (...) sogar eine direkte militärische Konfrontation zwischen Russland und dem Westen auslösen könnten“, schreibt eine Gruppe um ehemalige Außen- und Verteidigungsminister wie Volker Rühe (Deutschland), Igor Iwanow (Russland) und Desmond Browne (Großbritannien) in einem am Mittwoch verbreiteten Positionspapier. Um folgenschwere Zwischenfälle zu verhindern, brauche es dringend ein neues Abkommen mit Verhaltensregeln für Luft- und Seemanöver.

Konkret schlagen die Politiker die unverzügliche Aufnahme von Gesprächen im Nato-Russland-Rat vor. Dieser tagte auf Diplomatenebene zuletzt im Juni 2014. Seitdem liegt der Dialog wegen des eskalierten Ukraine-Konflikts auf Eis. Die Nato wirft Russland vor, die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel Krim völkerrechtswidrig annektiert zu haben und die prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen.

dpa

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