Flug MH17

Australiens Premier will Putin zur Rede stellen

+
Beim Absturz des Flugs MH 17 starben auch 38 Australier.

Sydney - Beim kommenden G20-Gipfel will Australiens Regierungs-Chef Abbott Wladimir Putin mit schweren Vorwürfen konfrontieren: Die Passagiere des Flugs MH17 seien ermordet worden.

Er werde dem Präsidenten Russlands energisch entgegentreten, sagte Abbott am Montag dem Radiosender ABC. „Darauf können Sie sich verlassen.“

Die Maschine der Fluglinie Malaysia Airlines war am 17. Juli auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur mit 298 Menschen an Bord über dem Rebellengebiet in der Ostukraine abgestürzt. Unter den Opfern waren 38 Australier. Das Flugzeug wurde vermutlich abgeschossen. Die Ermittlungen der Absturzursache und der Verantwortlichkeiten laufen noch.

„Ich werde Herrn Putin sagen, dass Australier ermordet wurden. Sie wurden von Rebellen ermordet, die von Russland unterstützt werden und von Russland gelieferte Ausrüstung verwendet haben“, sagte er.

Putin werde an dem Treffen der 20 führenden Wirtschaftsnationen am 15. und 16. November im australischen Brisbane teilnehmen, bestätigte der australische Finanzminister Joe Hockey am Sonntag.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.