ADAC-Chef: Politiker können nicht bauen

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Traut Politikern nichts zu, wenn sie in die Rolle von Bauherrn schlüpfen: ADAC-Chef  Peter Meyer.

Berlin - Der ADAC-Vorsitzende Peter Meyer traut dem Staat eine erfolgreiche Verwirklichung großer Bauprojekte nicht zu. Er reiht viele Projekte auf, wo besser Experten angepackt hätten.

„Immer dann, wenn Politik sich aufschwingt, Bauherr zu sein, kommt auf Dauer nichts Passendes dabei heraus“, sagte Meyer mit Blick auf die Schwierigkeiten bei Stuttgart 21, Berliner Großflughafen, Hamburger Elbphilharmonie und Berliner Staatsoper der Zeitung „Die Welt“ (Freitag). „Politiker sollten sich auf Politik konzentrieren - und nicht auf Fachaufgaben, die man besser Experten überlässt.“

In verkehrspolitischen Fragen riet er den Regierenden davon ab, Politik gegen ADAC-Interessen zu machen. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) vertrete mehr als 18,4 Millionen Mitglieder, „die sich natürlich entsprechend zu Wort melden und ihre Meinung kundtun“, sagte Meyer. „Tempolimit, City-Maut, Pkw-Maut - das sind Themen, vor denen ich jede deutsche Partei nur warnen kann.“

dpa

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