Weihnachtsmärkte an ungewöhnlichen Orten: Ein Bergwerk, ein Hafen und Schlösser laden ein

Advent über und unter Tage

Fehlt nur noch der Schnee: An diesem Wochenende können Besucher auf Schloss Gödens (Kreis Friesland) ein herrschaftliches Anwesen als Kulisse für Adventsfreuden geniessen. Foto:  dpa

Hannover. Advent auf einem Bauernhof in der Heide, im Schloss in Friesland oder in einem alten Bergwerk in Goslar: An vielen Orten in Niedersachsen öffnen an diesem Wochenende die Weihnachtsmärkte. Ein paar warten sogar mit Rekorden auf.

So strahlt in Lüneburg einer der größten Adventskränze Europas auf einem alten Wasserturm. In Hann. Münden bei Göttingen leuchtet am Abend ein alter Wehrturm als rote Riesenkerze. In Hannover gibt es gleich mehrere Weihnachtsmärkte, darunter ein mittelalterliches und ein finnisches Budendorf. • Emden: In der ostfriesischen Hafenstadt gibt es eine Schlittschuhbahn, der besondere Blickfang sind aber die historischen Traditionssegler - auf einigen können Touristen sogar übernachten. (bis 23. Dezember) • Schloss Gödens: Karl-Georg Graf von Wedel in Friesland gehört zu den Adligen, die ihren Familienbesitz in ein beleuchtetes Winter-Wunderland verwandeln. Parallel zum Weihnachtsmarkt gibt es ein großes Rahmenprogramm mit Musik und Pferdedressuren. (bis 27. November) •  Lüneburg: Die prächtige Fassade der Altstadt ist Kulisse des Weihnachtsmarktes, der auch altes Handwerk zeigt. Über dem Wasserturm wurde ein 13 Meter breiter Adventskranz aufgehängt. Die Kerzen können per SMS zum Leuchten gebracht werden, die Einnahmen werden teils gespendet. (bis 23. Dezember) •   Walsrode: Der Markt auf Helkenhof, wo auch Ginseng angebaut wird, gehört zu den beliebtesten der Region. Für Kinder soll es einen Rodelberg aus echtem Schnee geben. (10./11. Dezember) • Hannover: In der Landeshauptstadt locken mehrere Märkte, unter anderem ein Mittelalterdorf. Auch Kunsthandwerker aus Finnland sind zu Gast. Im Zoo gibt es Karussells, eine Schlittschuhbahn und Rodelberge. (bis 23. Dezember/Zoo bis 8. Januar) • Schloss Bückeburg: Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe bietet in seinem Schloss einen stimmungsvollen Markt mit Vorführungen seiner Hofreitschule, prominenten Gästen, einem musikalischen Feuerwerk und einer Engelwerkstatt. (bis 4. Dezember) • Wolfsburg: In der Autostadt gibt es einen alpenländischen Wintermarkt mit Trachtengruppen, Alphornbläsern, Eistanz und einer 150 Meter langen Rodelbahn (bis 29. Januar) • Goslar: Das Bergwerk Rammelsberg, das zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, bietet wieder einen Weihnachtsmarkt unter Tage mit Spezialitäten aus dem Harz an (10./11. Dezember.) Stimmungsvoll ist auch der Weihnachtswald in der Altstadt (bis 29. Dezember)

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