Unsicherheitsfaktor Libyen

Ägypten sagt libyschen Islamisten den Kampf an

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Der ägyptische Außenminister Sameh Shokri (Mitte) bei der Krisenkonferenz aller libyschen Nachbarländer in Kairo.

Kairo - Mit internationaler Unterstützung will die ägyptische Regierung gegen islamistische Rebellen im Nachbarland Libyen vorgehen. Die Sorge um die Stabilität des Landes wächst.

Ägypten will mit internationaler Unterstützung gegen Islamisten in Libyen vorgehen. Mit gemeinsamen Finanzmitteln solle die libysche Regierung „im Kampf gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität“ ausgerüstet werden, sagte der ägyptische Außenminister Sameh Shoukry am Montag in Kairo laut einem Bericht der Nachrichtenseite Al-Masry al-Youm.

Der Außenminister hatte seinen libyschen Amtskollegen sowie die Außenminister aller Nachbarländer Libyens zu einer Krisenkonferenz nach Kairo eingeladen. Die nordafrikanischen Länder sorgen sich um die Stabilität Libyens seit dem Sturz des Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi. Auch die Sicherheit der eigenen Länder würde durch Islamisten und Schmuggler im Grenzgebiet gefährdet, sagte Shoukry.

Am Wochenende hatten militante Islamisten den Flughafen von Tripolis nach wochenlangen Kämpfen erobert. Tunesien und Ägypten hatten bereits zuvor sämtliche Flüge ins Land eingestellt.

dpa

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