AfD-Chef Lucke fordert schärferes Vorgehen gegen Linksextreme

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Bernd Lucke

Osnabrück. Nach dem Angriff auf eine Wahlkampfveranstaltung seiner Partei hat der Vorsitzende der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, ein schärferes Vorgehen gegen linke Gewalt gefordert.

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Er sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", es sei "an der Zeit, die Geduld mit linksextremen Gruppierungen aufzugeben und offensiver mit kriminellen Strukturen umzugehen". Der AfD-Vorsitzende war am Samstag in Bremen von einer Bühne gestoßen und mit Pfefferspray attackiert worden.

Ein weiteres Parteimitglied wurde mit einem Messer verletzt, zahlreiche Besucher litten unter Beschwerden durch Reizgas. Lucke blieb unverletzt. Die Polizei nahm drei Angreifer im Alter von 22, 25 und 27 Jahren fest. Ihnen wird schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen. Fahnder gingen von einem linksautonomen Umfeld aus. Einer der Festgenommenen ist einschlägig bekannt.

"Das ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert", sagte AfD-Sprecherin Dagmar Metzger. In Bayern sei an einem Wahlkampfstand ein Mitglied angegriffen worden. "Ihm wurde die Schulter ausgekugelt, am Boden liegend wurde ihm gegen den Kopf getreten." Zudem gebe es zahlreiche Aktionen, bei denen Wahlkampfplakate zerstört worden seien. Schon länger beklagt die eurokritische Partei massive Behinderungen im Wahlkampf. Zwischenfälle habe es in Lübeck, Lüneburg, Gießen, Göttingen oder auch Nürnberg gegeben. (dpa)

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