AfD wählt erst im Juni neue Spitze

+
Der Parteichef der AfD, Bernd Lucke, spricht in Hamburg beim Wahlkampfendspurt der AfD. Foto: Axel Heimken

Berlin (dpa) - Die Alternative für Deutschland (Afd) verschiebt die Wahl einer neuen Parteispitze auf den kommenden Juni. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, soll der ursprünglich für die zweite April-Hälfte geplante Wahlparteitag am 12. und 13. Juni stattfinden.

Nach dem kostspieligen Mitgliederparteitag in Bremen Ende Januar, zu dem mehr als 1800 AfD-ler erschienen waren, sollen zum nächsten Bundesparteitag im Juni nur Delegierte kommen.

In Bremen hatte sich die bürgerliche Protestpartei eine neue Satzung gegeben. Diese sieht eine schrittweise Verkleinerung des Bundesvorstandes von drei auf einen Vorsitzenden vor. Für den neuen Vorstand gilt der heutige Co-Vorsitzende Bernd Lucke schon als gesetzt.

Vor Jahresende will sich die AfD noch zu einem weiteren Parteitag treffen, um ihr Programm zu beschließen. Da es innerhalb der AfD zu Themen wie der Vorratsdatenspeicherung, dem TTIP-Freihandelsabkommen und der Haltung zum Islam dunterschiedliche Auffassungen gibt, dürfte bei diesem dritten Parteitag im laufenden Jahr noch einmal genauso heftig gestritten werden wie bei der Satzungsdebatte in Bremen.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.