Polit-Fiasko als TV-Stoff?

„Affäre Wulff“ soll verfilmt werden

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17. Februar 2012: Der damalige Bundespräsident Christian Wulff erklärt seinen Rücktritt. Seine Gattin Bettina Wulff ging dazu im Schloss Bellevue mit ihm vor die Presse.

Potsdam - Kann sich Deutschland das große Polit-Fiasko bald bei Chips und Knabberzeug nochmal auf der Zunge zergehen lassen?  Filmproduzent Nico Hofmann buhlt auch um die Filmrechte für das Buch „Affäre Wulff“.

Derzeit liefen Verhandlungen darüber, Inhalte aus dem vergangene Woche auf den Markt gekommenen Werk über die Verwicklungen rund um den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff verfilmen zu dürfen, bestätigte eine Sprecherin von Hofmanns Firma teamWorx am Freitag in Potsdam der Nachrichtenagentur dapd. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Hofmann ist auch an den Rechten für das Buch „Jenseits des Protokolls“ von Wulffs Gattin Bettina interessiert. Wie weit die Verhandlungen in dieser Sache seien und ob beide Vorhaben verknüpft werden sollen, konnte die Sprecherin zunächst nicht sagen.

Christian Wulffs politisches Leben in Bildern

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Bis Mitte Oktober hatte Hofmann für Sat.1 die Geschichte des Ex-Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg als Satire verfilmt. Der CSU-Politiker war zurückgetreten, weil er seine Doktorarbeit in großen Teilen abgeschrieben hatte.

dapd

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