Afghanistan: Westerwelles ernüchternde Bilanz

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Zum zehnten Jahrestag des internationalen Afghanistan-Einsatzes hat Außenminister Guido Westerwelle (FDP) eine ernüchternde Bilanz gezogen.

Berlin - Zum zehnten Jahrestag des internationalen Afghanistan-Einsatzes hat Außenminister Guido Westerwelle (FDP) eine ernüchternde Bilanz gezogen.

“Manch überzogene Erwartung an den Einsatz musste korrigiert werden“, schrieb Westerwelle in einem Beitrag für die “Bild“-Zeitung (Freitag). Der Weg zum Frieden werde immer noch von blutigen Terroranschlägen überschattet.

Der Einsatz hatte am 7. Oktober 2001 begonnen. Deutschland ist am Hindukusch seit dem Jahreswechsel 2001/02 mit Truppen vertreten. Derzeit sind dort etwa 5000 Bundeswehr-Soldaten im Dienst. Der Abzug der ersten deutschen Soldaten soll gegen Ende dieses Jahres beginnen.

Das ist Afghanistan

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Zugleich bekräftigte Westerwelle den Plan, bis Ende 2014 die Bundeswehr und auch alle anderen internationalen Kampftruppen aus Afghanistan abzuziehen. Die Weltgemeinschaft müsse sich aber darüber hinaus für Wiederaufbau und Entwicklungschancen engagieren. “Afghanistan muss dauerhaft stabil sein, damit es nicht wieder Zentrum des Weltterrorismus werden kann.“

dpa

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