UN-Vollversammlung

Ahmadinedschad fordert neue Weltordnung

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Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich bei seiner letzten Rede vor der UN-Vollversammlung mit Angriffen auf den Westen und Israel weitgehend zurückgehalten.

New York - Nichts weniger als eine neue Weltordnung hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadineschad am Mittwoch in seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen gefordert.

Tausende demonstrierten derweil nahe dem UN-Gebäude in New York gegen das Regime in Teheran. In der von ihm angestrebten Weltordnung fehle die „Hegemonie der Arroganz“, sagte der iranische Präsident, der für seine verbalen Ausfälle gegen die USA und Israel bekannt ist.

Auch diesmal sprach er von einer „andauernden Gefahr durch die unzivilisierten Zionisten“, deren Flucht in militärisches Handeln gegen den Iran „ein klares Zeichen dieser bitteren Realität“ sei. Es war die letzte Rede Ahmadinedschads vor der Versammlung, da seine Amtszeit im kommenden Jahr endet.

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Der Platz der US-Delegation blieb während der Rede Ahmadinedschads leer. Die Abordnung habe entschieden, während des Auftritts des iranischen Präsident nicht anwesend zu sein, sagte eine Sprecherin der US-Delegation bei den Vereinten Nationen dem Nachrichtensender CNN. In den vergangenen Tagen habe man beobachtet, dass Ahmadinedschad seine Reise zu den UN wieder einmal dazu benutzt habe, „paranoide Theorien und widerliche Verleumdungen gegen Israel auszustoßen“, sagte Sprecherin Erin Pelton.

Auf das umstrittene Atomprogramm seines Landes ging Ahmadinedschad nicht ein. Derweil demonstrierten Tausende nahe dem UN-Gebäude gegen das iranische Regime - darunter der frühere New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani. Auch zahlreiche Syrer protestierten gegen die Unterstützung Teherans für die Regierung von Präsident Baschar Assad.

dapd

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