Euro-Bonds: Aigner attackiert Barroso

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Verbraucherministerin Ilse Aigner kritisiert die Pläne von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.

München - Die Einführung gemeinsamer europäischer Staatsanleihen sind der falsche Weg für Europa. Davon ist Ilse Aigner überzeugt. Die Verbraucherministerin übt scharfe Kritik an EU-Kommissionspräsident Barroso - und schlägt eine Lösung nach deutschem Vorbild vor.

Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hat die Pläne von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zur Einführung gemeinsamer europäischer Staatsanleihen massiv kritisiert: „Euro-Bonds sind der völlig falsche Weg, denn sie animieren geradezu zum Schuldenmachen. Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Disziplin in der Euro-Zone", sagte Aigner gegenüber dem Münchner Merkur (Dienstagsausgabe). "Krisen vermeiden wir nur, wenn sich alle Staaten der EU zu einem strikten Sparkurs verpflichten. Die Schuldenbremse nach deutschen Vorbild kann ein Modell sein für ganz Europa."

Aigner warnte auch vor einem weiteren Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank: '"Es wäre ein gefährlicher Irrweg, würde die Europäische Zentralbank noch mehr Geld in den Markt pumpen. Ich sehe darin die Gefahr, dass sich die Inflation erhöht und am Ende die Verbraucher die Rechnung bezahlen durch steigende Preise. Das müssen wir verhindern.“

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