Corona-Impfungen und Lockdown

Angela Merkel im ARD-Interview: Experte für Körpersprache erkennt Unsicherheit bei Kanzlerin

Angela Merkel beantwortete im TV-Interview Fragen zur Corona-Strategie der Bundesregierung. Ihre Gestik und Mimik habe Unsicherheit ausgestrahlt, analysiert ein Experte.

  • Am Dienstagabend sprach Angela Merkel* im ARD-Interview zu Themen rund ums Impfen gegen Corona sowie zum Corona-Lockdown*.
  • Dabei sah die Kanzlerin keine „Fehler“ in der eigenen Impfstrategie und drohte Impfverweigerern mit Konsequenzen (siehe Update vom 2. Februar, 20.46 Uhr).
  • Auf Twitter kritisierten viele User die Moderatoren (siehe Update vom 3. Februar, 12.16 Uhr).
  • Die Gestik und Mimik hätten während des Interviews außerdem vor allem die Unsicherheit der Kanzlerin vermittelt (siehe Update vom 3. Februar, 13.17 Uhr)

Update vom 3. Februar, 13.17 Uhr: Der Körpersprache-Experte Stefan Verra hat die Gestik und Mimik der Kanzlerin während des ARD-Interviews am Dienstag analysiert - welche Emotionen könnte Angela Merkel hinter ihrer nüchternen Fassade verbergen? Die Kanzlerin habe die Chance verpasst, Sicherheit und Führungsstärke auszustrahlen, meint er in einem Video des Portals Focus Online. Im Gegenteil: Sie habe zu viel Unsicherheit ausgestrahlt.

Der Experte machte diese Wahrnehmung an drei Faktoren fest. Gleich zu Beginn, bevor die Kanzlerin die erste Frage gestellt bekam, habe sie den Kopf schräg gelegt. Ein Zeichen, dass man nicht wisse, was man als nächstes von seinem Gegenüber zu erwarten habe. Auch lasse Merkel bis zum Ende des Interviews auf ein Lächeln warten. Genau das hätte aber viel Zuversicht und Kraft vermitteln können, so Verra. Als zweites nennt der Experte die ungewöhnlich aktive Gestik der Kanzlerin. Wer während des Redens seine Hände viel vor dem Brustkorb bewege, möchte damit oft Unangenehmes von sich fern halten, analysiert er.

Als dritten Punkt stellte der Experte fest: Wenn Merkel eine Zeitspanne darstellen möchte, tue sie das meist in der unüblichen Richtung von links nach rechts. Intuitiv gelernt sei es aber andersherum. So habe Angela Merkel für Zukunftsvorhersagen in ihrer Gestik unbewusst immer auf die Vergangenheit verwiesen.

Angela Merkel: Kritik an den ARD-Moderatoren

Update vom 3. Februar, 12.16 Uhr: Im Interview in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“ wirkte Kanzlerin Angela Merkel ruhig und unaufgeregt. So kennt man die Kanzlerin. „Wie ein sehr wichtiges physikalisches Experiment: mit gespannter Aufmerksamkeit, aber ohne jedes Anzeichen von Euphorie oder Panik“, beschreibt Focus den Fernsehauftritt. Darin heißt es weiter: „Allerdings versuchten die beiden Interviewer auch nicht, durch hartnäckiges Nachfragen die Kanzlerin in die Enge zu treiben.“ Die Deutsche Welle kann dagegen vor allem Gutes an Merkels „pragmatischen und nüchternen Stil, für den sie berühmt-berüchtigt ist“ finden. Das könne sich in der schwer steuerbaren Corona-Krise als hilfreich erweisen.

Weitere Kritik äußert die Rheinische Post allerdings zu Merkels Festhalten an dem Datum des 21. September. Bis dahin soll jede:r Bürger:in ein Impfangebot bekommen haben. Ein gefährliches Unterfangen, wie die Zeitung findet, stehen kurz danach doch die Bundestagswahlen am 26. September an. Es „kann der CDU über die lange Strecke bis zur Bundestagswahl noch gefährlich werden“, so die RP. „Sollte auch nur ein einziger Bürger bis zum 21. September kein Impf-Angebot erhalten, werden die Wähler der Union einen Denkzettel verpassen.“

Auf Twitter stehen dagegen besonders die beiden Moderatoren Tina Hassel und Rainald Becker in der Kritik. Die beiden konnten der Kanzlerin wenig Emotionalität oder gar sensationelle News entlocken. Merkel verteidigte stringent die Impfstrategie: „Im Großen und Ganzen ist nichts schiefgelaufen!“ Zu wenig Gegenwind für einige Twitter-User. Dort beschweren sich Zuschauer über zu die Moderatoren. „Kinderfernsehen“, findet ein Nutzer. Und weiter: „Zwei Journalisten, darunter Tina Hassel, die lieber selber vor der Kamera sitzt, helfen Merkel, nicht vom Sattel zu fallen.“ Besonders, dass die ARD-Moderatorin die Kanzlerin mehrmals unterbricht, stößt vielen sauer auf. „Kann Tina Hassel die Bundeskanzlerin auch mal aussprechen lassen?“, fragen sich Twitternde.

Angela Merkel: „Ich glaube, dass im Großen und Ganzen nichts schief gelaufen ist.“

Update vom 2. Februar, 21.28 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel hat alle Kritik an der Impfstrategie der Europäischen Union und damit auch Deutschlands von sich gewiesen. Im TV-Interview in der ARD urteilte Merkel über die Impfstoff-Bestellungen der EU: „Ich glaube, dass im Großen und Ganzen nichts schief gelaufen ist.“

Von FDP-Chef Christian Lindner kassierte die CDU-Politikerin für diese Aussage einen heftigen Konter. „Mit diesem Satz hat die Bundeskanzlerin sicherlich die große Zahl der Menschen in unserem Land nicht abgeholt“, sagte Lindner bei Bild live. „In den Augen der Bevölkerung läuft das Impfen nicht gut.“

ARD-Interview mit Merkel: Kanzlerin verteidigt eigene Impfstrategie und droht Impfverweigerern

Update vom 2. Februar, 20.46 Uhr: Die Corona-Impfstrategie Deutschlands war in den letzten Wochen Gegenstand einiger Kritik. Im Interview mit der ARD verteidigte Kanzlerin Angela Merkel das Vorgehen der Bundesregierung. Die EU sei in der Impfstoff-Zulassung mit der nötigen Gründlichkeit vorgegangen. „Das war kein Fehler“, sagte Merkel.

Mögliche Lockerungen und ein Ende des Corona-Lockdowns stellte Merkel in Aussicht, diese seien auch nicht an den Fortschritt bei den Impfungen gekoppelt. Ein genaues Datum nannte die Regierungschefin aber nicht. Dagegen müssen Impfverweigerer mit Konsequenzen rechnen. „Dann muss man vielleicht Unterschiede machen und sagen: Wer das nicht möchte, der kann bestimmte Dinge vielleicht nicht machen“, brachte Merkel mögliche Einschränkungen ins Spiel. Dies könnte etwa Auslandsreisen betreffen.

Das Impfversprechen der Bundesregierung, bis zum Ende des Sommers im September allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot machen zu können, bekräftigte Merkel erneut. Die zeitliche Nähe zur Bundestagswahl am 21. September sei Zufall. „Das hat mit der Bundestagswahl nichts zu tun, sondern mit der Leistung und der Firmen und den Produktionskapazitäten.“

ARD-Interview mit Merkel: Konsequenzen für Impfverweigerer? „Dann muss man vielleicht Unterschiede machen“

Update vom 2. Februar, 19.49 Uhr: Bezüglich möglicher Impfverweigerer bezog Kanzlerin Angela Merkel im ARD-Interview klar Stellung. Wer die Corona-Impfung ablehne, müsse mit möglichen Konsequenzen rechnen. „Dann muss man vielleicht Unterschiede machen und sagen: Wer das nicht möchte, der kann bestimmte Dinge vielleicht nicht machen“, brachte Merkel mögliche Einschränkungen ins Spiel. Dies könnte etwa Auslandsreisen betreffen.

Update vom 2. Februar, 19.49 Uhr: Zu bevorstehenden Corona-Lockerungen wollte sich Angela Merkel im TV-Interview nicht festlegen. Man wolle mit Bund und Ländern gemeinsam eine „Öffnungsperspektive“ aus dem derzeitigen Lockdown schaffen. „Die wird sich sicherlich nicht an einem Datum orientieren können“, schränkte die Bundeskanzlerin in der ARD ein. Vielmehr seien die Anzahl der Corona-Infektionen, die Lage auf den Intensivstationen und der Prozentsatz der Corona-Mutationen unter den Erkrankten von Bedeutung.

Für die aktuell sinkenden Zahlen dankte Merkel der Bevölkerung. Dies sei „eine Leistung der Bürgerinnen und Bürger“. Man müsse jetzt im Kampf gegen das Coronavirus noch durchhalten. „Es ist eine lange Strecke, es ist jetzt die schwerste Strecke noch durch diesen Winter“, befand Merkel. Man dürfe sich trotz sinkender Corona-Zahlen nicht zu früh in Sicherheit wiegen. „Wir brauchen einen nachhaltigen Weg aus der Pandemie“, appellierte Merkel. Lockerungen der Corona-Maßnahmen sind laut Merkel aber nicht an die Fortschritte bei den Impfungen gebunden. „Bis alle geimpft sind keine Lockerung ist nicht der Weg, den wir anstreben.“

Kanzlerin Merkel: „Jeder Impfstoff in der Europäischen Union willkommen“

Update vom 2. Februar, 19.30 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel hat im ARD-Interview eine Erhöhung des Drucks auf die Impfstoffhersteller durch Deutschland oder die EU abgelehnt. Wirtschaft und Staat müssten vielmehr „gemeinsam über das Suchen von Kapazitäten“ Probleme lösen.

Es habe auch mit den Verhandlungen über Impfstofflieferungen „so lange gedauert, weil die EU nicht die gesamte Haftung übernehmen wollte“, falls bei einem Serum starke Nebenwirkungen auftreten würden. Grundsätzlich sei „jeder Impfstoff in der Europäischen Union willkommen“. Merkel erwähnte ein Gespräch mit Präsident Wladimir Putin über den russischen Impfstoff „Sputnik V“, über den man „gute Daten gelesen habe“. Allerdings sei der Zulassungsprozess über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unerlässlich. 

Kanzlerin Merkel über Impfstrategie: „Im Großen und Ganzen nichts schief gelaufen ist“

Update vom 2. Februar, 19.11 Uhr: Angela Merkel hat im ARD-Interview den Impfgipfel vom Montag verteidigt. Dieser sei vielmehr ein „Impfgespräch“ gewesen, ordnete Merkel ein. Dabei habe sie „viel gelernt“. Die Kanzlerin sprach von „einem Gerüst, an dem wir uns jetzt orientieren können“. Merkel bekräftige erneut den Impfplan, bis September allen eine Corona-Impfung anbieten zu können. 

Fehler bei der Beschaffung von Impfstoff durch die Bundesregierung sieht die Kanzlerin nicht. „Ich glaube, dass im Großen und Ganzen nichts schief gelaufen ist“, sagte Merkel. Man habe „bekommen, was versprochen wurde“, erklärte die Regierungschefin. Dass andere Länder - wie zum Beispiel Großbritannien oder Israel - mit ihrer Impfkampagne schneller vorankommen, „wurmt einen natürlich“, gestand Merkel. 

Corona: Kanzlerin Merkel verteidigt im TV-Interview Impfstrategie der Bundesregierung

Update vom 2. Februar, 18.19 Uhr: Am Abend zeigt die ARD ein heute geführtes Interview mit Angela Merkel. Dort stand die Kanzlerin Rede und Antwort zur Corona-Lage in Deutschland. Das Thema Impfstoff spielte dabei eine besonders große Rolle.

Schon vor Ausstrahlung der TV-Sendung wurden erste Aussagen Merkels bekannt. Die CDU-Politikerin verteidigte den deutschen Impfplan gegen Kritik. Man habe in Europa den Impfstoff mit der Gründlichkeit der normalen Zulassung geprüft. „Das war kein Fehler, wir sind auf das Vertrauen angewiesen“, meinte Merkel. Ein Problem sei auch, das die USA fast keinen Impfstoff exportieren würden, da dieser nahezu komplett im eigenen Land verwendet werde. Daher seien die Europäer auf ihre eigene Produktion angewiesen. 

Corona: ARD kündigt Überraschung an - Kanzlerin Merkel am Abend im TV-Interview

Erstmeldung vom 2. Februar, 16.41 Uhr: Berlin - Ein Interview mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur besten Sendezeit in der ARD: Das ist eine Ausnahmesituation. Doch Dienstagabend ist es in einer 15-minütigen Sondersendung soweit. Merkel wird 20.15 Uhr drängende Corona-Fragen in der Sendung „Farbe bekennen“ beantworten.

Hauptthema wird dabei sicherlich das Impfen sein - vor allem nach dem Impfgipfel am Montag mit den Ländern, EU-Vertretern und Impfherstellern. Noch in der kommenden Woche soll ein nationaler Impfplan erarbeitet werden, um Corona-Impfungen verlässlicher zu machen. Was genau man sich darunter vorstellen kann, blieb bisher jedoch eher vage. Zukünftig sollen Annahmen und verschiedene Szenarien modelliert werden, um Mengen beim Impfstoff vorab besser abschätzen zu können.

Merkel in der ARD: Opposition und Söder-Minister enttäuscht über Impf-Gipfel

Fakt ist: Im ersten Quartal 2021 bleibt der Impfstoff knapp, das Impfversprechen gilt aber weiterhin. Bis 21. September soll jedem in Deutschland eine Impfung angeboten worden sein - unter der Voraussetzung, es kommen keine weiteren Lieferengpässe oder ähnliches in die Quere. In Merkels Worte nach dem Impfgipfel: „Ich glaube, wir haben heute da auch ein Stück Realismus reinbringen können. Weil Wunder werden da jetzt nicht passieren.“

Solche eher nüchternen Worte und Einschätzungen sind auch am Abend im Interview zu erwarten. Doch das reichte vielen nicht mehr. Generell hagelte es nach dem Gipfel viel Kritik*. Auch wenn Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)* schon vorher versuchte, die Erwartungen zu senken. Doch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU)* etwa fehlt weiter die Perspektive und Planbarkeit. „Wir brauchen viel Impfstoff, der planbar und verfügbar ist“, betonte Holetschek im inforadio Berlin Brandenburg. „Wir haben da noch nicht so viel erreicht, wie ich mir gerne vorgestellt hätte.“ Eine punktgenaue Planung der Verfügbarkeit von Impfstoffen sei jedoch auch aus Sicht der Hersteller nicht möglich. Das sei auf dem Impfgipfel deutlich geworden, hieß es im Nachhinein vor Journalisten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, M), sitzt zwischen Michael Müller (SPD, l), Regierender Bürgermeister von Berlin, und Markus Söder (r), Ministerpräsident von Bayern und Vorsitzender der CSU, auf einer Pressekonferenz nach dem Impfgipfel.

Merkel im ARD-Interview: Neuer Corona-Plan zum Impfen verlangt

Die Chefin der Linksfraktion im Bundestag, Amira Mohamed Ali, sagte: „Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie nicht länger um den heißen Brei herumredet, sondern einen klaren Plan vorlegt, wie sie dieses Impfchaos beenden möchte.“ Auch FDP*-Chef Christian Lindner bezeichnete die Ergebnisse als enttäuschend und erneuerte seine Forderung nach einer „Tempo-Prämie“, um Kapazitäten in der Pharmabranche auszuweiten. Grünen-Chef Robert Habeck kritisierte am Dienstag im ARD-„Morgenmagazin“, ein Impfgipfel solle eigentlich eine Strategie erklären. Stattdessen sei lediglich eine Strategie angekündigt worden. „Und ich glaube nicht, dass das befriedigend ist.“

Auch Vertreter der Länder zeigten sich unzufrieden. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD)* sprach von einem durchwachsenen Ergebnis der Gespräche. „Die EU-Kommissare konnten für mich nicht überzeugend darstellen, warum nicht mehr bestellt wurde, wie es in anderen Ländern der Fall ist.“ Auch Markus Söder soll sich die zwei EU-Kommissare genervt vorgeknöpft* haben.

Corona-Lockdown in Deutschland: Äußert sich Angela Merkel zu zukünftigen Maßnahmen?

Ein weiterer Diskussionspunkt, den Kanzlerin Merkel vielleicht am Abend anspricht, ist das weitere Vorgehen rund um die Corona-Maßnahmen und den Lockdown. Mittlerweile steht fest: Am 10. Februar treffen sich die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin wieder zu einer Schaltkonferenz, um die aktuelle Lage zu beurteilen. Bisher gilt der Lockdown bis 14. Februar.

Auch aufgrund der kursierenden Corona-Mutationen* ist jedoch nicht mit weitreichenden Öffnungsbeschlüssen zu rechnen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne)* dämpft die Hoffnungen beispielsweise schon. Öffnungen könne es nur geben, wenn der Inzidenzwert auf unter 50 falle, sagte der Regierungschef laut dpa. „Wenn wir in deren Nähe nicht kommen, wird das eher zu Verlängerungen führen.“ Die Thüringer Landesregierung verlängerte die geltenden Lockdown-Regeln bereits um fünf Tage.

Corona-Lockdown: Stufenplan aus Niedersachsen vorgestellt - Strategie für Merkel?

Statt massiver Öffnungen rücken vielmehr Stufenpläne in den Vordergrund. Was passiert bei welchen Inzidenzwerten*, welche Corona-Zahlen müssen noch einbezogen werden, um die Dynamik des Infektionsgeschehens zu überblicken. Ein Vorschlag dazu kommt nun aus Niedersachsen. Der Diskussionsentwurf umfasst eine Art erweitertes Ampelsystem über sechs Stufen von einem geringen Infektionsgeschehen unter Inzidenz 10 in Stufe eins bis zu einem eskalierenden Infektionsgeschehen über Inzidenz 200 beziehungsweise einem R-Faktor von über 1,2. Den detaillierten Plan steht auf der Webseite des Staatskanzlei von Niedersachsen.

„Das ist kein Lockerungsplan, sondern das ist ein Plan, wie es sein kann, wenn es besser wird und wenn es schlechter wird“, erklärte Ministerpräsident Stephan Weil in einer Pressekonferenz. So müsse in Zukunft „früher und energischer“ eingegriffen werden, wenn das Infektionsgeschehen wieder ansteigt. Der 2020 gesetzte Inzidenzwert von 35, ab dem erhöhte Vorsicht galt, sei zu hoch. Man müsse zukünftig schon konkrete Konsequenzen ab 25 ziehen, sagte Weil. (cibo/dpa) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Screenshot ARD/Farbe bekennen

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