Landgericht eröffnet Prozess am 23. August

Angriff mit Messer jetzt vor Gericht

Göttingen. Die blutige Messerattacke in der Göttinger Fußgängerzone vom vergangenen Januar kommt vor Gericht: Ab dem 23. August muss sich ein 40-Jähriger vor dem Landgericht Göttingen wegen zweifachen versuchten Totschlages und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Der aus dem Iran stammende Mann hatte sich Mitte Januar an einem Samstagmittag mit einem Schild mit der Aufschrift „Die Deutschen sind Hunde“ auf den Göttinger Marktplatz gestellt. Dort rief er Parolen wie „Deutsche sind Schweine“ und pöbelte Passanten an.

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Dabei kam es zu einem Streit mit einem 38-jährigen Mann aus Herzberg, der einen leeren Pappbecher nach ihm warf. Laut Anklage schubste der Angeklagte daraufhin diesen zu Boden und holte ein 32 Zentimeter langes Küchenmesser hervor. Als ein weiterer Passant hinzukam, um die Situation zu befrieden, soll der 40-Jährige diesen unvermittelt angegriffen und ihm Stichwunden am Kopf und am Rücken zugefügt haben.

Als ein weiterer beherzter Passant dem Schwerverletzten zu Hilfe kommen und das Messer aus dessen Körper herausziehen wollte, stach der Angeschuldigte auch auf ihn ein und verletzte ihn am Unterarm. Erst nachdem weitere Passanten eingriffen, gelang es, den Angreifer zu überwältigen.

Der 40-Jährige sitzt seitdem in Untersuchungshaft. (pid)

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