Erfolg nach elf Monaten

Anschlag auf Flüchtlingsheim: Verdächtige festgenommen

+
Die Verdächtigen sollen 2014 im Landkreis Rostock Molotowcocktails an die Fassade einer Flüchtlingsunterkunft geworfen haben. 

Rostock - Elf Monate nach einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft hat die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern zwei mutmaßliche Täter festgenommen.

Das Amtsgericht Rostock habe wegen des Verdachts des versuchten Mordes Untersuchungshaft gegen die beiden 25 und 26 Jahre alten Männer aus der Region angeordnet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Rostock mit.

Die beiden Männer sollen im Oktober 2014 in Groß Lüsewitz im Landkreis Rostock zwei mit Benzin gefüllte Bierflaschen gegen die Fassade des mehrgeschossigen Wohnhauses geschleudert haben, in dem Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern untergebracht sind. Durch die Molotowcocktails gerieten Teile der Fassade und ein Fensterrahmen in Brand. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Nach Ansicht des Gerichts nahmen die Männer mit dem Anschlag den Tod von Menschen billigend in Kauf genommen, da sie unter anderem davon ausgehen mussten, dass die Hausbewohner zum Zeitpunkt der Tat bereits schliefen.

afp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.