Antiterrorkampf: CIA will noch mehr Drohnen

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Eine amerikanische Predator-Drohne in Afghanistan.

Washington - Der US-Geheimdienst CIA will nach Angaben der „Washington Post“ mehr bewaffnete Drohnen für den Antiterrorkampf.

Darauf dringe der Chef der Spionagebehörde, David Petraeus, beim Weißen Haus, berichtete die Zeitung am Freitag unter Berufung auf Regierungsbeamte. Bisher verfüge die CIA zwischen 30 und 35 Drohnen. Sollte dem Ersuchen stattgegeben werden, könnten bis zu zehn weitere unbemannte Flugzeuge hinzukommen.

Den Angaben zufolge würde ein solcher Schritt die Fähigkeit der CIA zu tödlichen Angriffen auf mutmaßliche Terrorziele in Pakistan und im Jemen verstärken. Zugleich könnte die Behörde schneller und flexibler auf neu entstehende Bedrohungen in verschiedenen Teilen der Welt reagieren.

Das sind die Taliban

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Wie es weiter heißt, haben Vertreter des Pentagons und anderer Stellen in der Vergangenheit Besorgnis über eine Aufstockung des Arsenals und eine Ausweitung der Rolle bei tödlichen Einsätzen gegen Terroristen geäußert. Denn eine solche Expansion würde die Funktion des Geheimdienstes immer weiter von der traditionellen Späh-Funktion in Richtung einer paramilitärischen Streitmacht verlagern. Das Pentagon habe dem CIA-Ersuchen in diesem Fall aber nicht widersprochen. Hintergrund sei die Sorge, dass die politischen Unruhen in Nahost und Nordafrika neue Möglichkeiten für die Terrororganisation Al Kaida und deren Verbündeten eröffnet hätten.

dpa

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