Große Koalition

Diese Ministerien bekommen die Parteien

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Am Samstagabend wurde die zukünftige Ressortverteilung der Großen Koalition bekanntgegeben

Berlin - Der Ressortzuschnitt in der neuen schwarz-roten Bundesregierung steht fest. Die beteiligten Parteien haben die Verteilung der Ministerien vorgestellt.

Die CDU stellt neben der Kanzlerin den Kanzleramtsminister und besetzt fünf Ministerien, die SPD bekommt sechs Ressorts, die CSU drei. Das teilten die drei Parteien am Samstagabend in Berlin und München mit.

Neu ist ein Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur, das an die CSU geht, sowie ein neu zugeschnittenes Ressort für Justiz und Verbraucherschutz, das die SPD besetzt. Zudem wird die SPD ein neu zugeschnittenes Wirtschaft- und Energieministerium bekommen.

Die CDU bekommt das Innen-, das Finanz-, das Verteidigungs-, das Gesundheits- sowie das Bildungs- und Forschungsministerium. Der Baubereich mit dem wichtigen Teil der Gebäudesanierung wird aus dem Verkehrsministerium herausgelöst und geht in das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Dieses besetzt auch die SPD. Somit wird der Energiewendekomplex auf Wirtschaft/Energie und Umwelt konzentriert. Die SPD besetzt zusätzlich das Auswärtige Amt, das Arbeits- und Sozialministerium, und das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die CSU bekommt neben dem Ministerium für Verkehr und Digitales das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie das Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die künftigen Koalitionsparteien geben am Sonntag offiziell die Namen der neuen Minister bekannt. SPD-Chef Sigmar Gabriel will die von seiner Partei gestellten Ressortchefs um 13.00 Uhr nach einer Vorstandssitzung in Berlin präsentieren. Die Spitzengremien von CDU und CSU kommen um 17.00 Uhr zusammen, danach wollen auch die Unionsparteien ihre künftigen Minister vorstellen. Am Dienstag soll der Bundestag Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Amt bestätigen. Die neue Bundesregierung soll am gleichen Tag vereidigt werden. Sie löst die Koalition von Union und FDP ab, die mit dem Ausscheiden der Liberalen aus dem Bundestag ihre Mehrheit verloren hatte.

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afp/dpa

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