Assad bedauert Flugzeug-Abschuss

Istanbul - Der syrische Präsident Baschar al-Assad ist nach dem Abschuss eines türkischen Kampfflugzeugs um Schadensbegrenzung bemüht.

In einem Interview der türkischen Zeitung “Cumhuriyet“ (Dienstag) versicherte Assad, er bedauere den Einsatz der Luftabwehr. Assad sagte, er werde nicht zulassen, dass die Spannungen zwischen der Türkei und Syrien zu einem offenen Krieg führen, der beiden Seiten nur schaden würde.

“Wir haben erst nach dem Abschuss erfahren, dass es (das Flugzeug) zur Türkei gehörte. Hundertprozentig sage ich: 'Hätten wir es nur nicht abgeschossen'“, zitierte das regierungskritische türkische Blatt den syrischen Machthaber. Das türkische Flugzeug habe einen Korridor benutzt, über den bereits mehrfach israelische Flugzeuge in den syrischen Luftraum eingedrungen seien, führte Assad zur Begründung an.

Nach dem Abschuss des Kampfjets vor fast zwei Wochen hatte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan dem Nachbarland bei weiteren Zwischenfällen mit Gewalt gedroht. Ankara werde auf alle Gesetzesverletzungen an den türkischen Grenzen reagieren. Die türkische Armee hatte am Wochenende Kampfjets gegen syrische Hubschrauber aufsteigen lassen, die sich der türkischen Grenze genähert hatten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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