"Fassbombe" tötet 25 Menschen

Assad schreibt an den Papst

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Bashar al-Assad.

Damaskus/Kairo - Eine sogenannte "Fassbombe" hat in mindestens 25 Menschen getötet. Präsident Assad schrieb indes einen Brief an Papst Franziskus.

Syrische Regierungstruppen haben am Samstag sogenannte „Fassbomben“ aus Helikoptern auf einen Markt und ein Krankenhaus in der nördlichen Metropole Aleppo abgeworfen. Dabei wurden mindestens 25 Menschen getötet, unter ihnen zwei Frauen und sechs Kinder, wie die Syrischen Menschenrechtsbeobachter in London mitteilten.

Bei den „Fassbomben“ handelt es sich um Fässer, die mit Sprengstoff und Nägeln gefüllt sind und aus Hubschraubern abgeworfen werden. Sie entfalten eine breite Streuwirkung und töten deshalb immer wieder viele Zivilisten. Die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad setzen sie neuerdings zunehmend in den von den Rebellen kontrollierten Teilen Aleppos ein.

Präsident Assad schrieb indes einen Brief an Papst Franziskus, in dem er sich gegen jegliche äußere Einmischung in den Bürgerkrieg in seinem Land verwahrte. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte in seiner Botschaft am ersten Weihnachtstag in einem starken Appell zu Frieden in Syrien und in Afrika aufgerufen.

„Die Bekämpfung des Terrorismus, der auf die Bürger abzielt, ist der entscheidende Faktor für die Herbeiführung einer friedlichen Lösung“, hieß es in dem Schreiben Assads, aus dem die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Sonntag zitierte. In der Sprachregelung des Assad-Regimes sind grundsätzlich alle Rebellen „Terroristen“.

dpa

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