Asse: McAllister will Lösung im Sinne der Anwohner

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Hannover. Bei der Entscheidung über die Zukunft des maroden Atommülllagers Asse will Ministerpräsident David McAllister (CDU) die Interessen der Anwohner ausreichend berücksichtigt sehen.

Regierungssprecher Franz Rainer Enste sagte am Mittwoch in Hannover, der Ministerpräsident wolle, dass im Sinne der betroffenen Menschen in der Region eine vernünftige Lösung gefunden werde. Das Lager bei Wolfenbüttel ist einsturzgefährdet, täglich dringt Wasser ein. Vor knapp zwei Jahren hatte das Bundesamt für Strahlenschutz eine Studie präsentiert, wonach die Rückholung der 126 000 Fässer mit Atommüll als die beste Lösung galt.

Inzwischen gibt es aber erste Politiker wie Umweltminister Hans Heinrich Sander (FDP), die diese Variante kritischer sehen. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums soll es Anfang des Jahres eine umfangreiche neue Bewertung der Situation in dem maroden Lager geben. Am kommenden Mittwoch (4.1.) wird SPD-Parteichef Sigmar Gabriel das Lager besuchen, um sich einen Überblick über den Stand der Sanierungsarbeiten zu machen. Begleitet wird er dabei unter anderem vom Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König. Das Atommülllager liegt im Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten und früheren Bundesumweltministers Gabriel. (dpa)

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