Atomgegner: Strahlenwerte um Gorleben gefälscht

Hannover. Atomexperten der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) werfen der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) vor, Strahlenmessungen rund um das Atommülllager Gorleben gefälscht zu haben.

Der seit 2004 genutzte Nullpunkt zur natürlichen Gammastrahlung sei nicht nur in direkter Nähe des Transportbehälterlagers ermittelt worden, sondern auch während dort die ersten Castoren eingelagert gewesen seien, sagte Wolfgang Kallen von der Fachgruppe Radioaktivität der BI am Mittwoch in Hannover. Die BI beruft sich auf GNS-Betriebsberichte.

Das sei nicht zulässig, da sich die Jahresdosis durch die Einlagerung der Castoren seit 1997 erhöht habe. Die BI fordert daher die Absage des voraussichtlich für Ende November geplanten Castortransports. (dpa)

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