Auch Beamte sollen bis 67 arbeiten

Hannover. Was für Angestellte des Landes Niedersachsen gilt, soll künftig auch für Beamte gelten: Pensionierung mit 67 statt mit 65 Jahren für alle vom Geburtsjahrgang 1964 an. Außerdem gebe es ein neues Modell der Altersteilzeit, berichtete die Hannoversche Allgemeine Zeitung.

Der entsprechende Gesetzentwurf der Landesregierung soll nach Angaben der Sprecherin des Innenministeriums, Vera Wucherpfennig, im November in den Landtag eingebracht werden. Bei zügiger Beratung könnte es bereits zum 1. Januar 2012 in Kraft treten, sagte die Sprecherin am Sonntag in Hannover. Die Landesregierung will damit auf den demografischen Wandel reagieren.

Bei dem geplanten Modell für die Altersteilzeit können nach dem Bericht ältere Beamte für 70 Prozent ihres Gehaltes 60 Prozent der Arbeit leisten, 80 Prozent bekommen sie auf ihre spätere Pension angerechnet. Das Gesetz gelte für die allgemeinen Beamten, sagte Wucherpfennig.

Lehrer könnten bei einer sechsjährigen Altersteilzeit gleitend in den Ruhestand wechseln. Sie arbeiten dann zunächst 80, dann 60 und dann 40 Prozent ihrer Dienstzeit. „Wir brauchen gute Nachwuchskräfte, wollen aber auch ältere Mitarbeiter halten“, sagte Wucherpfennig. (lni)

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