Auf der Fahrt nach Freiburg

Angreifer schlägt Jutta Ditfurth im ICE Metallstock über den Kopf

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Wurde im ICE Opfer einer Attacke: Jutta Ditfurth.

Auf Facebook macht Ex-Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth eine üble Attacke öffentlich. Sie sei auf der Fahrt im ICE nach Freiburg von einem Angreifer hinterrücks attackiert worden - mit schwereren Folgen.

Freiburg - „Zweimal schnell und mit voller Wucht von hinten auf den Kopf“, so beschreibt Ditfurth die üble Attacke am vergangenen Freitag auf ihrer Facebook-Seite. Für die Schläge gebe es Zeugen, zudem sei ein Rettungssanitäter vor Ort gewesen. Ditfurth weiter: Die Schläge kamen aus dem Nichts“. Und weiter: „Schon der erste Schlag auf meinen Kopf hatte so laut geknallt, dass jemand den zweiten zu verhindern suchte. Aber der Schläger war schneller“.

Als Folge der Attacke trug Ditfurth nach eigenen Angaben eine Gehirnerschütterung davon. „Ich war leider zu verwirrt, um darauf zu bestehen, die Polizei zu rufen und der Schaffner hat es nicht getan. Der ICE war verspätet und vollkommen vollgestopft mit Menschen aus zwei ICEs und niemand wollte gern mit noch mehr Verspätung nach Hause kommen“, schreibt die Links-Aktivistin weiter. Sie habe eine kalte Kompresse und einen Schwerbehindertensitzplatz bekommen. 

Besserungswünsche aber auch Schadenfreude

Auf ihrer Facebook-Seite wünschten viele Nutzer Ditfurth eine gute Besserung. Doch es gab offenbar auch unsägliche Kommentare. Angeblich wünschte sich ein User, dass der Mann stärker hätte zuschlagen sollen. “Das geschieht ihnen ganz Recht“ meint ein anderer Nutzer und begründet dies so: „Jetzt können sie sich auch einmal in die Lage versetzen, wie Polizisten sich fühlen, wenn sie von Linksaktivisten mit Steinen beschmissen werden.“

Ditfurth sucht jetzt Zeugen für die Attacke. Den Täter beschreibt sie so:  „Jung, etwa 1.70 m groß, hellhäutig.“ Er habe deutsch gesprochen, eine dunkelrote Pudelmütze getragen und einen Trolleykoffer in den Farben orange-schwarz dabei gehabt. Die Ex-Grünen-Politikerin: „Ich hatte ihn vorher flüchtig gesehen und - wegen seines Metallstocks - für sehbehindert gehalten. Das war er definitiv nicht. Er zielte genau und die Zeug*innen waren der Meinung, das habe er nicht zum ersten Mal gemacht, weil es so schnell und geübt aussah“.

Im August vergangenen Jahres hatte Ditfurth für Aufsehen in der Talk-Runde bei Sandra Maischberger gesorgt. Nach einem Wortgefecht mit ihr verließ CDU-Politiker Wolfgang Bosbach damals die Sendung.

mb

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