Fotos verschickt: Bestes Stück im Weinglas

Politiker tritt wegen Sex-Affäre zurück

Brisbane - Ausgerechnet der Vorsitzende des parlamentarischen Ethik-Ausschusses im australischen Bundesstaat Queensland hat infolge einer peinlichen Sex-Affäre seine Ämter niedergelegt.

Der liberalnationale Abgeordnete Peter Dowling nahm am Dienstag seinen Hut, nachdem Berichte über schlüpfrige Handy-Nachrichten an seine ehemalige Geliebte für Aufsehen gesorgt hatten. Demnach hatte der seit mehr als 25 Jahren verheiratete Politiker mit der Geliebten Sex im Parlamentskomplex und schickte ihr freizügige Nacktfotos.

"Ich bin nicht stolz auf die Vorkommnisse, die in der Zeitung ausgebreitet werden", erklärte Dowling im Parlament. "Ich kann und werde sie auch nicht verteidigen." Enthüllt wurde die Affäre von der Zeitung "Courier Mail", derzufolge Dowling auch Parlamentsreisen ausgenutzt haben soll, um sich mit seiner Geliebten zu treffen - was der Politiker jedoch bestreitet: Mit seinem Rücktritt wolle er klärende Ermittlungen hierzu ermöglichen, sagte Dowling. Zugleich legte er sein Mandat im Kriminalausschuss nieder, der Fehlverhalten im öffentlichen Dienst nachgehen soll.

Dowlings Fehltritte kamen ans Licht, nachdem seine frühere Geliebte dem Parlamentspräsidenten ihr Verhältnis mit Dowling gebeichtet hatte. Dabei verriet sie auch, mit Dowling in einem Schlafraum des Parlamentskomplexes und dessen Wahlbüro Sex gehabt zu haben. Der "Courier Mail" liegen nach eigenen Angaben einige der schlüpfrigen Handy-Nachrichten vor, in denen das Geschlecht eines Mannes mal in Unterwäsche, mal in einem Rotweinglas hängend abgebildet sei. Der Begleittext zum Foto habe gelautet: "Er wollte ein Glas Rotwein..."

AFP

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Rubriklistenbild: © dpa

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