Ehemalige Regierungsangestellte

Australierin wegen mutmaßlicher IS-Finanzierung verhaftet

Weil sie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit einem fünfstelligen Betrag unterstützt haben soll, ist in Australien eine Frau verhaftet worden. Nun droht ihr eine lange Haftstrafe. 

Sydney - Anti-Terror-Fahnder der Polizei nahmen die 40-Jährige am Dienstag in einem Stadtteil von Sydney fest, wie die Ermittler erklärten. Die Polizei wirft ihr vor, 30 000 Australische Dollar (knapp 20 000 Euro) per Geldtransfer an die Terrorgruppe geschickt zu haben.

Wie der stellvertretende Polizeichef des Bundesstaats New South Wales sagte, ist die Frau eine ehemalige Angestellte der australischen Bundesregierung. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass die Tätigkeit mit ihrer mutmaßlichen Nähe zum islamistischen Terror zusammenhänge. Die 40-Jährige habe auch keinen Anschlag geplant.

Terrorfinanzierung kann in Australien mit einer Haftstrafe von bis zu 25 Jahren geahndet werden. Ein Gericht veranlasste, dass sie zunächst nicht gegen Kaution freikam.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

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