Bahnfirmen profitieren von Stromrabatten

Eschborn. Der kräftige Anstieg von Ökostrom-Rabatten in Hessen bringt vor allem den Schienenbahnen Kostenvorteile. Die Industrie muss hingegen mit sinkenden Befreiungen von der Umlage für erneuerbare Energien zurechtkommen. Darauf wies am Mittwoch die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU) hin.

Der in der vergangenen Woche berichtete sprunghafte Anstieg der bevorzugten Strommenge um 70 Prozent ist demnach auf Nachlässe zurückzuführen, die schienengebundenen Bahnunternehmen eingeräumt werden – darunter vor allem Töchterfirmen der Deutschen Bahn AG. Nach detaillierten Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) stieg bei den Schienenbahnen die Strommenge, für die es Rabatt gab, in Hessen von 1732 auf 5409 Gigawattstunden (GWh).

Für das produzierende Gewerbe fiel die geförderte Menge des Stroms im Vergleich zum Vorjahr von rund 3201 auf 2990 Gigawattstunden. (dpa)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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