Bahngipfel: Land fordert mehr Geld vom Bund

Rüdiger Grube

Wiesbaden. Von einer besseren Bahnverbindung zwischen Frankfurt und Fulda können die Hessen wohl auch weiterhin nur träumen. Beim zweiten „Bahngipfel“ der Landesregierung mit Bahnchef Rüdiger Grube blieb jedenfalls offen, wann damit zu rechnen ist.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) forderte vier Gleise, um das Nadelöhr auf diesem Streckenabschnitt zu beseitigen. Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) sagte, das Land werde unabhängig von der Finanzierung durch den Bund planerisch in Vorleistung treten, da es sich „um ein in höchstem Maße sensibles Projekt“ handele. Ziel ist offensichtlich, realisierbare Pläne zu haben, wenn die Strecke irgendwann einmal beim Bund oben auf der Liste steht.

Grube ließ offen, welche Priorität Frankfurt-Fulda für die Bahn hat. Er kündigte an, bis 2014 rund 2,8 Mio. Euro für zusätzliches Sicherheitspersonal und 3,7 Mio. Euro in die Sauberkeit im Nahverkehr zu investieren. Zum Thema Lärm sagte der Bahnchef, er setze darauf, die 185 000 Güterwaggons in Deutschland nach und nach mit Flüsterbremsen auszustatten, die die Lautstärke um zehn Dezibel verringerten. Das sei sinnvoller als immer höhere Lärmschutzwände. (wet)

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