Bald hessenweit einheitliche Nummer für Arztbereitschaft

Frankfurt/Main. Wer abends oder am Wochenende einen Arzt braucht ohne ein Notfall zu sein, dem wird bald hessenweit unter der Nummer „116117“ geholfen.

Die bundesweit einheitliche Rufnummer soll spätestens Ende nächsten Jahres überall in Hessen funktionieren. In fast 90 Prozent des Landes sei die Nummer bereits jetzt aktiv, berichtete die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen am Dienstag in Frankfurt.

Nach zweijährigen Verhandlungen hat die Vertreterversammlung der hessischen KV Ende Mai eine neue Bereitschaftsdienstordnung beschlossen. Sie soll den „Flickenteppich“ im Land beenden, Ärzte entlasten und Patienten verlässliche Strukturen bieten. Kranke müssten mit längeren Anfahrtswegen zum Arzt rechnen, dafür werde es aber auch mehr Hausbesuche geben, sagten KV-Vertreter.

Die KV lehnte es als „nicht sinnvoll“ ab, die Bereitschaftsdienste in die Rettungsleitstellen mit der Rufnummer 112 zu integrieren, wie der hessische Landkreistag es gefordert hatte. Die Anrufe unter 116117 werden in zwei Call-Centern gebündelt; in Frankfurt gibt es eine solche Dispositionszentrale schon seit über zehn Jahren, in Kassel soll bis Ende dieses Jahres eine weitere aufgebaut werden. (dpa)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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