Bankräuber kann nicht mehr schlafen - und stellt sich

Bad Zwischenhahn/Halberstadt. Nach zwei Überfällen auf eine Bank im Ostharz hat sich der Räuber selbst gestellt - weil er nicht mehr gut schlafen konnte.

Wie die Polizei am Montag in Halberstadt mitteilte, erschien der 55-Jährige aus dem niedersächsischen Westerstede vergangene Woche auf einer Polizeiwache im nahe gelegenen Bad Zwischenahn.

Er gab an, für die beiden Banküberfälle im Mai 2008 und im April 2010 verantwortlich zu sein. Bei der Polizei sagte er aus, die Bilder der Tat holten ihn immer wieder ein, sie ließen ihn schlecht schlafen und er könne den Fahndungsdruck nicht mehr aushalten. Deshalb wolle er sich festnehmen lassen, gab er zu Protokoll. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.

Nach Angaben der Polizei wird nun geprüft, ob der Mann auch für einen dritten Überfall verantwortlich sein könnte. Nach Angaben der „Bild“-Zeitung soll der Täter, der als „der dicke Bankräuber aus dem Harz“ gesucht wurde, inzwischen zum christlichen Glauben gefunden haben, deswegen habe er reinen Tisch machen wollen. Die Beute der drei Überfälle habe zusammen mehr als 100 000 Euro betragen. (dpa)

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