In Zaun vom Weißen Haus gekracht

Obamas Leibwächter leisten sich wieder Peinlichkeit

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US-Präsident Barack Obama hat einen Grund sich aufzuregen. Denn dem Secret Service, der ihn beschützen soll, ist wieder etwas Peinliches passiert.

Washington - So schützt man keinen US-Präsidenten: Zwei Mitarbeiter vom Secret Service sind mit ihrem Dienstwagen in einen Zaun am Weißen Haus gefahren. Es ist nicht erste Panne.

Beim für die Sicherheit von US-Präsident Barack Obama zuständigen Secret Service hat es laut einem Zeitungsbericht erneut eine peinliche Panne gegeben: Zwei Mitarbeiter sollen nach einem feucht-fröhlichen Abend mit ihrem Dienstwagen in einen Sicherheitszaun am Weißen Haus gekracht sein, wie die Washington Post berichtete. Ein Sprecher des Secret Service sagte dem Blatt, das Heimatschutzministerium ermittele gegen die beiden Männer.

Secret-Service-Mitarbeiter müssen zum Alkoholtest

Dem Bericht zufolge ereignete sich der Vorfall am Abend des 4. März. Nach dem Unfall hätten die diensthabenden Mitarbeiter vor dem Weißen Haus die beiden Secret-Service-Leute –  darunter einen Mitarbeiter von Obamas persönlicher Leibwache – festnehmen und sie zum Alkoholtest schicken wollen, berichtete die Zeitung. Ihr Vorgesetzter habe sie jedoch zurückgepfiffen.

Der Secret Service hat rund 6500 Mitarbeiter und ist für die Sicherheit des US-Präsidenten und von ausländischen Staatsgästen zuständig. Zuletzt hatte der Ruf der Einheit arg gelitten. So sollen sich Spezialagenten im April 2012 während der Vorbereitung einer Gipfelteilnahme Obamas in Kolumbien mit Prostituierten getroffen haben. Außerdem gab es Berichte über Trinkgelage.

Andere Panne: Bewaffneter stürmt Absperrung am Präsidentensitz

Im September hatte ein mit einem Messer bewaffneter Mann die Absperrung am Präsidentensitz überwunden und war durch den Haupteingang in das Gebäude gestürmt. Kurz zuvor hatte ein Vorfall für Aufregung gesorgt, bei dem ein bewaffneter und vorbestrafter Mitarbeiter eines privaten Wachdienstes bei einem Obama-Besuch in Atlanta ungehindert mit dem Präsidenten im selben Aufzug fahren konnte.

Secret-Service-Chefin Julia Pierson musste wegen der Vorfälle zurücktreten. Sie war eigentlich auf den Posten berufen worden, um den Secret Service auf Vordermann zu bringen. Mitte Februar ernannte Obama dann Joseph Clancy zum neuen Chef der Präsidentenschützer.

AFP

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