Demo für Unabhängigkeit

Basken bilden 123 Kilometer lange Menschenkette

+
Zehntausende Menschen haben am Sonntag für die Unabhängigkeit des Baskenlandes von Spanien demonstriert.

Pamplona - Zehntausende Menschen haben am Sonntag für die Unabhängigkeit des Baskenlandes von Spanien demonstriert. Sie bildeten eine rund 123 Kilometer lange Menschenkette.

Die Kette verlief zwischen der baskischen Stadt Durango und Pamplona, der Hauptstadt der Region Navarra. Zu der Kundgebung hatte die Bürgerplattform Gure Esku Dago (zu deutsch: In unseren Händen) aufgerufen. Sie sprach von rund 100.000 Teilnehmern. Zu ihnen gehörte auch der Chef der im Baskenland regierenden nationalistischen Partei PNV, Andoni Ortuzar.

Vorbild der Kundgebung war eine ähnliche Aktion in Katalonien, wo Nationalisten am vergangenen 9. September eine 400 Kilometer lange Menschenkette entlang der Küste organisiert hatten. Gegen den Willen der Zentralregierung in Madrid wollen die in Barcelona regierenden Nationalisten zudem am 9. November ein Unabhängigkeitsreferendum abhalten. Seit dem Ende des gewaltsamen Kampfs der Untergrundbewegung ETA setzen nun auch die Nationalisten im Baskenland in ihrem Streben nach Unabhängigkeit auf friedliche Mittel.

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.