Debatte um Freigabe der Droge

Bayerns Gesundheitsministerin Huml strikt gegen Cannabis-Legalisierung

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU).

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) lehnt eine Legalisierung von Cannabis als Genussmittel strikt ab.

München - Gegenüber dem Münchner Merkur (Dienstag) sagte sie: „Das Wort ,Entkriminalisierung‘ mag zwar positiv und nett klingen. Tatsächlich kann es aber bedeuten, dass die Hemmschwelle sinkt und mehr Menschen als bisher Drogen konsumieren – mit all den negativen gesundheitlichen Folgen. Diese Gefahr übersehen vielleicht manche, die sich für eine ,Entkriminalisierung‘ von Drogen einsetzen.“

Es reiche aber auch nicht, im Kampf gegen Drogen nur auf Repression zu setzen, betonte Huml gegenüber der Zeitung. Vielmehr müsse zugleich intensiv über die Risiken aufgeklärt werden. „Bei jungen Menschen darf nicht der Eindruck entstehen, dass Cannabis völlig harmlos ist. Denn das Gegenteil ist der Fall – möglich sind sowohl psychische als auch körperliche Erkrankungen“, sagte Huml dem Merkur weiter. Insbesondere ein früher Einstieg in den Cannabis-Konsum könne dauerhafte Folgeschäden nach sich ziehen.

Der Chef des Bunds Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz, hatte in der Bild dafür plädiert, den Gebrauch von Cannabis zu entkriminalisieren. Das Verbot sei „historisch betrachtet willkürlich erfolgt und bis heute weder intelligent noch zielführend“. Durch die jetzige Praxis würden kriminelle Karrieren erst befördert.

Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel auf Merkur.de*.

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