BdV-Vizepräsident Schläger kritisiert Merkel

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Streit um Erika Steinbach: BdV-Vizepräsident Albrecht Schläger (SPD) kritisiert Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Berlin - Im Streit um die Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach hat einer ihrer Stellvertreter, Albrecht Schläger (SPD), Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geübt.

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Die Kanzlerin habe “einen großen Fehler gemacht“, weil sie die Personalentscheidung nicht im Koalitionsvertrag festgeschrieben habe, sagte der Funktionär des Bundes der Vertriebenen (BdV) am Montag im Deutschlandfunk. Auf die Frage, ob Merkel jetzt ein Machtwort sprechen müsse, erwiderte Schläger: “Irgendwie ja“. Nach Ansicht Schlägers ist die Debatte über die Rolle Steinbachs im Beirat der Stiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ überflüssig. Die CDU-Bundestagsabgeordnete habe in den elf Jahren ihrer Präsidentschaft eine hervorragende Rolle gespielt. “Das ist Versöhnung pur“, sagte Schläger unter Verweis auf Steinbachs Erfolge in Tschechien und Ungarn. “Nur in Polen gibt es ein paar Befindlichkeiten.“ Außenminister Guido Westerwelle (FDP) lehnt wie schon sein Vorgänger Frank-Walter Steinmeier (SPD) die Berufung Steinbachs mit Rücksicht auf Kritik aus Polen ab.

dpa

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