Benzin sparen: so geht‘s

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Optimieren Sie Ihr Schaltverhalten: Durch frühzeitiges Hochschalten können Sie bis zu 20 Prozent Benzin sparen.

Autofahrer haben kaum eine Möglichkeit gegen die steigenden Spritpreise anzukämpfen. Also lautet die Devise: Benzin sparen. Mit dem richtigen Fahrverhalten senken Sie den Verbrauch um bis zu 20 Prozent. Wie das geht, lesen Sie hier.

Spritpreise brechen regelmäßig alle Rekorde. Seit Jahren klettern die Zahlen an den Zapfsäulen in die Höhe, ein Ende ist nicht in Sicht. Und das, obwohl Öko- und Energiesteuer seit 2003 festgeschrieben sind und sich der Mehrwertsteuersatz seit 2007 nicht geändert hat. Der Erlös der Mineralölkonzerne steigt mit jedem Cent, den der Spritpreis steigt. Im Internet finden Sie aktuelle Zahlen und Wissenswertes zum Thema Benzinpreisentwicklung.

Fahrverhalten anpassen und Benzin sparen

Damit Sie trotz der steigenden Preise unbeschwert Auto fahren können, heißt es: Benzin sparen. Schon kleine Änderungen beim Fahrverhalten bewirken Einsparungen von bis zu 20 Prozent. Diesen Wert erreichen Sie, indem Sie Ihr Schaltverhalten optimieren:

  • Schalten Sie unmittelbar nach dem Anfahren in den zweiten Gang.
  • Schalten Sie danach frühzeitig hoch und behalten Sie den höchstmöglichen Gang bei. Solange der Motor nicht ruckelt, ist laut ADAC-Angaben kein Zurückschalten nötig.

Benzin sparen mit abgeschaltetem Motor

Fahren Sie vorausschauend, denn auch so können Sie Benzin sparen: Gehen Sie frühzeitig vom Gas und lassen Sie Ihr Auto im Leerlauf langsam auf die Ampel zurollen. Wenn Sie absehen können, dass Sie länger als 20 Sekunden stehen, schalten Sie den Motor aus. Das gilt für Bahnübergänge, im Stau, aber auch an Ampeln mit langen Rotphasen.

Luftwiderstand minimieren und Benzin sparen

Fahren Sie nur dann mit Gepäckträger, Dachbox oder Fahrradträger, wenn Sie diese tatsächlich benötigen. Mit den Aufbauten steigt der Strömungswiderstand – und die Spritrechnung um bis zu 20 Prozent.

Auch ein geöffnetes Fenster oder Schiebedach verschlechtert den Luftwiderstand und lässt den Benzinverbrauch steigen.

Weitere Tipps zum Benzin sparen

  • Fahren Sie nicht unnötig beladen durch die Gegend: Mit 100 Kilogramm weniger Gewicht können Sie auf 100 Kilometer 0,3 Liter Benzin sparen.
  • Schalten Sie die Klimaanlage nur ein, wenn Sie sie wirklich benötigen. Mit Klimaanlage verbrauchen Sie 0,2 Liter mehr Benzin auf 100 Kilometer.
  • Verwenden Sie hochwertiges Öl. Dieses reduziert die Reibung, der Motor dreht leichter und Sie können auf der Kurzstrecke bis zu sechs Prozent Benzin sparen.

Benzin sparen mit dem richtigen Reifendruck

Befüllen Sie die Reifen mit dem richtigen Luftdruck, um Benzin zu sparen. Liegt der Druck nur um 0,5 bar unter der Empfehlung des Herstellers, steigt der Verbrauch um bis zu sechs Prozent. Haben Sie das Auto schwer beladen, pumpen Sie den Reifen weiter auf. Die entsprechenden Werte finden Sie meist im Tankdeckel, der Fahrertür oder der Betriebsanleitung des Fahrzeugs.

Spritverbrauch berechnen

Kontrollieren Sie regelmäßig den Spritverbrauch Ihres Fahrzeugs. So sehen Sie, ob Sie tatsächlich Benzin sparen. Zeigt Ihnen Ihr Fahrzeug den Verbrauch nicht automatisch über den Bordcomputer an, berechnen Sie ihn selbst:

  • Tanken Sie voll, setzen Sie den Tageskilometerzähler auf null und füllen Sie den Tank beim nächsten Stopp wieder komplett.
  • Teilen Sie nun die nachgetankten Liter durch die gefahrenen Kilometer und nehmen Sie das Ergebnis mal 100. Jetzt haben Sie den Literverbrauch auf 100 Kilometer.

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