Berlusconi darf Sozialdienst früher beenden

+
Und tschüss: Der frühere italienische Regierungschef Silvio Berlusconi darf seinen Sozialdienst in einem Seniorenheim früher beenden. Foto: Matteo Bazzi/Archiv

Rom (dpa) - Der frühere italienische Regierungschef Silvio Berlusconi darf seinen Sozialdienst in einem Seniorenheim früher beenden. Ein Gericht in Mailand gab einem Antrag seiner Anwälte statt, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Der Sozialdienst, den Berlusconi nach seiner Verurteilung wegen Steuerbetrugs seit Mai vergangenen Jahres ableisten muss, soll Anfang März und damit 45 Tage früher enden als ursprünglich vorgesehen.

Eigentlich sollte der 78-Jährige knapp ein Jahr lang einmal die Woche für mindestens vier Stunden in dem Seniorenheim bei Mailand mitarbeiten. Nun wird sein Sozialdienst schon am 8. März enden. Die Staatsanwaltschaft hatte sich gegen die Verkürzung ausgesprochen.

Berlusconi war im August 2013 wegen Steuerbetrugs zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Strafe war auf ein Jahr reduziert worden, das er als Sozialdienst ableisten durfte. Wegen seiner Verurteilung wurde Berlusconi außerdem aus dem Senat ausgeschlossen. Zudem darf er für keine politischen Ämter mehr kandidieren.

Aussagen Berlusconis vor Sozialdienst

Berlusconi auf Facebook

Sacra Famiglia

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.