Der besondere Augenblick

1 von 26
Ein nackter Cowboy strebt ins Weiße Haus: Der „Naked Cowboy“, ein Straßenkünstler vom New Yorker Times Square, will für die Präsidentschaft in den USA kandidieren. Der 39-Jährige, mit bürgerlichem Namen Robert John Burck, wollte seine Kandidatur gestern offiziell auf einer Pressekonferenz ankündigen. Burck tritt seit gut zehn Jahren als „Naked Cowboy“ in New York auf. Mitten auf dem belebtesten Platz New Yorks steht er mit seiner Gitarre und macht Musik.Über Burcks politische Ambitionen ist wenig bekannt, er gilt aber als konservativ. Der Straßenmusiker hatte schon einmal seinen Cowboyhut in den Ring geworfen: Im Sommer vergangenen Jahres kündigte er an, New Yorker Bürgermeister werden zu wollen. Knapp vier Monate später gab er aber auf. (dpa/rie)
2 von 26
D ie Zeit der Passionsspiele ist vorbei, nach 109 Vorstellungen können die Schauspieler endlich zum Friseur gehen. Die Männer durften sich seit Aschermittwoch weder die Haare schneiden lassen noch den Bart stutzen und beenden die Saison im oberbayerischen Oberammergau nun mit einem Friseurbesuch. „Jede Menge Vollbärte und schulterlange Haare haben wir gestutzt“, heißt es bei den Friseuren. Die Oberammergauer Passionsspiele sind das weltweit bekannteste Passionsspiel. In einer mehrstündigen Aufführung stellen die Dorfbewohner Oberammergaus die letzten fünf Tage im Leben Jesu nach. Erstmals wurde das Passionsspiel 1634 als Einlösung eines Versprechens nach der überstandenen Pest aufgeführt. Ab 1680 galt ein zehnjähriger Rhythmus, in der Regel jeweils im letzten Jahr eines Jahrzehnts. Der nächste Haar- und Bart-Erlass gilt also wieder 2019 für die Passionsspiele 2020. (rie)
3 von 26
Damit sich die Staats- und Regierungschefs beim kommenden G-20-Gipfel am 11. und 12. November in Seoul sicher fühlen, wird schon jetzt alles getan. Eine südkoreanische Spezialeinheit trainiert in einer Polizeischule den Häuserkampf und Befreiungsaktionen. So will man sich gegen Terrorangriffe und mögliche Geiselnahmen wappnen. Die „Gruppe der Zwanzig“ (G20) bedeutendsten Wirtschaftsmächte besteht aus den sieben größten Wirtschaftsmächten (USA, Japan, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Kanada), den sogenannten BRIC-Ländern (Brasilien, Russland, Indien und China), den aufstrebenden Ökonomien (Südkorea, Indonesien, Mexiko, Australien, Türkei, Saudi-Arabien, Südafrika und Argentinien) und der Europäischen Union.
4 von 26
Große und kleine Hunde und viele andere Haustiere haben am Wochenende vor dem Osnabrücker Dom den Segen Gottes empfangen. Anlass war der Namenstag des Heiligen Franz von Assisi, des Schutzpatrons der Tiere, am 4. Oktober.  „Wir hatten etwa 30 Hunde mi t ihren Besitzern da, aber auch Kaninchen und Meerschweinchen“, sagte Diakon Gerrit Schulte, der die Tiere, darunter auch die Rettungshundestaffel des Malteser-Hilfsdienstes, segnete (unser Bild). Die Tiersegnungen werden vom Bistum bereits seit einigen Jahren regelmäßig vor dem Dom angeboten. Der Akt des Segnens selbst kommt bei den Tieren durchaus unterschiedlich an - einige finden das Besprengen mit Weihwasser angenehm, andere bekommen Panik. (dpa/rie)
5 von 26
Ein Bergmann hat gerade die letzte Schicht hinter sich. Mit der letzten Förderschicht im Bergwerk Ost in Hamm ist eine Ära der Bergbaugeschichte zu Ende gegangen. Im Hammer Schacht war 130 Jahre lang Kohle gefördert worden. Abgesehen von einer Betriebsversammlung mit anschließender Suppe für alle wollten die noch 1622 Kumpel die letzte Grubenfahrt nicht feiern. Ein Teil von ihnen wechselt zum Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop und zur Zeche Auguste Victoria in Marl. Die meisten anderen arbeiten zunächst weiter auf dem Gelände des Bergwerks, das eine der modernsten Zechen weltweit war. Sie sollen helfen, hochwertige Maschinen, die weiter verwendet werden können, aus der Grube zu holen. Ein Teil dieser Kumpel bekommt danach eine Art vorgezogene Rente. In Deutschland wird nun nur noch auf fünf Zechen Kohle gefördert, vier davon in Nordrhein-Westfalen. Der Ausstieg aus der subventionierten Steinkohleförderung in Deutschland geht nach Plan voran. (rie)
6 von 26
Endlich daheim: Aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrte Männer applaudieren während ihrer Begrüßung am 9. Oktober 1955 im Lager Friedland. Insgesamt 602 ehemalige Kriegsgefangene, die zum Teil noch die alten Wehrmachtsuniformen trugen, trafen mit dem ersten großen Heimkehrertransport im südniedersächsischen Lager ein - Folge einer Vereinbarung, die Bundeskanzler Konrad Adenauer mit der sowjetischen Regie rung in Moskau erzielt hatte. Wir bitten Sie, liebe ältere Leser, uns von Kriegsgefangenschaft und Heimkehr zu berichten. Schreiben Sie uns an HNA-Redaktion (Stichwort Heimkehr), Frankfurter Str. 168, 34121 Kassel oder mailen Sie an aktion@hna.de Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften.
7 von 26
Mit einer Liebeserklärung an seine Frau Maike hat Altkanzler Helmut Kohl (80) gestern die Besucher der Frankfurter Buchmesse gerührt. „Wer wie ich monatelang im Krankenhaus gelegen hat und nicht mehr wusste, wie es weitergeht, weiß eine solche Unterstützung besonders zu schätzen“, sagte er. Seine Frau hatte ihm auch bei der Arbeit an einem Bildband sehr geholfen, der nun vorgestellt wurde. „Das Buch ist eine Sache - aber das Leben ist eine ganz andere Sache. Ich danke dir für das Leben, das du mit mir führst“, meinte Kohl liebevoll zu seiner 34 Jahre jüngeren Frau gewandt. Der langjährige CDU-Vorsitzende, der inzwischen im Rollstuhl sitzt, hatte sichtlich Probleme beim Sprechen. Er haderte auch mit seiner rechten Hand: „Mit meiner lädierten Schreibhand kann ich nicht mehr solche Unterschriften leisten“, sagte er mit Blick auf den Doppel-Bildband, den ein großes Kohl-Autogramm ziert. „Helmut Kohl - Auf dem Weg / In Geschichte und Gegenwart“ ist in der Collection Rolf Heyne erschienen.
8 von 26
In Indonesien sind diese Männer damit beschäftigt, in küstennahem Gebiet Mangroven zu pflanzen. Die Regierung hat die Bürger zu mehr Achtsamkeit für Mangrovenpflanzung aufgefordert, um durch Mangrovenwälder den Küstenschutz zu gewährleisten. Man hatte festgestellt, dass an der Küste die Mangroven-Wälder ausdünnen. Sie sind wichtig, um den natürlichen Schutz der Anrainer vor den Folgen steigender Meeresspiegel und Überschwemmungen zu gewährleisten. Dem leistete die Verwaltung Jakartas gleich Folge, als sie 1750 Einwohner zusammentrommelte, um 5000 Mangrovenb äume in dem Pantai-Indah-Kapuk-Areal zu pflanzen.
9 von 26
Briten, kauft Wolle. Lust darauf sollte gestern diese Schafherde im Zentrum Londons machen. Unser Bild zeigt zwei Schäfer in rustikalem Chic, die ihre Herde mit Exmoor Horn und Bowmont-Schafen durch die Savile Row trieben, wo viele exklusiven Schneidereien und Bekleidungsgeschäfte beheimatet sind. Die zuvor für den Verkehr gesperrte prestigeträchtige Straße war am Montag in eine städtische Farm verwandelt worden, um die Initiative von Prinz Charles zu unterstützen, die Nachfrage nach Wolle im Vereinigten Königreich zu erhöhen. Mehr als 80 Bekleidungshändler hatten sich dem royalen Appell angeschlossen und die Aktion unterstützt, wie britische Medien gestern berichteten.

Der besondere Augenblick

Weitere Fotostrecken des Ressorts

Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag
John F. Kennedy, einer der mythologisiertesten US-Präsidenten, wäre in diesem Monat 100 Jahre alt geworden. Amerikaner …
Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag
Merkel, Trump und Co. beim G7-Gipfel auf Sizilien: Die Bilder
Staats- und Regierungschefs finden sich am Freitag und Samstag zum G7-Gipfel in Taormina auf Sizilien ein. Hier finden …
Merkel, Trump und Co. beim G7-Gipfel auf Sizilien: Die Bilder