Landeswahlleiterin verschickt Schnellbrief

Betrug bei Briefwahl in Niedersachsen

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Hannover. Unbekannte haben unter falschem Namen Briefwahlunterlagen für die niedersächsische Landtagswahl per Internet beantragt.

Nachdem drei Betrugsversuche aufgeflogen seien, habe Landeswahlleiterin Ulrike Sachs in einem Schnellbrief die rund 50 Kreiswahlleiter daran erinnert, auffällige Anträge genau zu untersuchen, teilte ihre Geschäftsstelle am Donnerstag mit.

"Vor allem, wenn die Unterlagen nicht zum Wahlberechtigten nach Hause, sondern an eine andere Adresse geschickt werden sollen, muss genau geprüft werden", sagte eine Sprecherin. Zuvor hatte dies die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet. Nach dem Bericht gab es bislang einen Betrugsfall in Hannover und zwei in Hildesheim. Laut Landeswahlleitung sind sie strafbar.

Nach einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ist die Briefwahl in Niedersachsen sehr beliebt. Bereits Tage vor der Wahl haben in einigen Städten mehr Menschen abgestimmt als zum letztmöglichen Briefwahltermin 2008. (dpa)

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